Weizenbrot mit Sauerteig Knusprige Kruste, saftige Krume, eine milde Säure und das Weißbrot bleibt auch noch lange frisch. Das Zauberwort heißt Lievito Madre. Es braucht aber Zeit. Was Lievito Madre ist? Eine feste, natürliche Triebkraft aus Mehl und Wasser, belebt von wilden Hefen und Milchsäurebakterien. Im Gegensatz zu herkömmlichem Sauerteig arbeitet sie milder und gleichmäßiger. Der Teig geht sanft, aber kraftvoll auf und entwickelt eine wunderbar luftige Struktur. Das Ergebnis: Brote mit knuspriger… Kohlsprossen, Butter, schwarzer Knoblauch Kohlsprossen mögen schwarzen Knoblauch und Kürbiskerne. Diese Verbindung machte endlich auch mir das bitter-würzig-nussige Gemüse schmackhaft. Nein, Kohlsprossen gehören absolut nicht zu meinen bevorzugten Gemüsesorten. Bis jetzt. Manchmal braucht es doch “gewagte” oder ungewöhnliche Geschmackskombinationen um ein Gemüse neu zu entdecken. Man nehme also Schwarzen Knoblauch. Er schmeckt sehr intensiv, nach Süßholz, nach Balsamico und, natürlich, eindeutig nach Knoblauch und kann einem Gericht sehr schnell eine Menge Aroma verleihen. Braune… Flammkuchen, Thymian, Birne Keine Zauberei sondern nur Mehl, Öl, Wasser und Salz. Belegt mit Käse, Birne, Thymian und Honig entsteht herbstlicher Hochgenuss. Warum man zu “Fertigteig” greift , wenn es doch so einfach ist selbst einen zu machen? Ich weiß es nicht. Flammkuchen beispielsweise braucht weder Kochkenntnisse noch große Fingerfertigkeit. Und der Belag lässt der Kreativität jeden – oder fast jeden Spielraum. Schnell gemacht ist er obendrein. Dazu ein Glas Riesling. Helles Gelbgrün, Silberreflexe…. Engelsaugen mit Schneehaube Das Lieblings-Keksrezept von Familie Fuxsteiner: Dirndltaler Engelsaugen, also Mürbteigkekse mit einer Schneehaube und einem Kleks Dirndlmarmelade. Sie ist die Wildfrüchte-Königin der Region rund um das Pielachtal, auch in der Adventszeit. Traditionsbewusst und mit viel Liebe zaubert man aus der Olive des Nordens, wie man die Dirndl auch nennt, allerlei Gutes. Marmelade, Chutney, Senf, Gelee, Essig, Kracherl, Edelbrände etc. Wir haben es heute aber vor allem auf die Dirndl Marmelade und, der Jahreszeit entsprechend,… Butternuss Borani Aus einem heimischen Butternusskürbis wird ein persisches Borani. Lauwarm mit frischem Brot schmeckt dieses Gericht einfach großartig. Normalerweise nimmt man für Borani Spinat oder Melanzani. Warum also nicht auch Kürbis? Diese Frage muss man sich nicht stellen, denn natürlich passt das hervorragend. Die Gewürz-Besonderheit bei diesem Gericht ist kein bisschen exotisch. Es ist Dill. Und es braucht Knoblauch, Chili, Minze, Salz und Pfeffer. Wie man Borani isst? Am besten ohne…

Schöner shoppen am Bauernhof

Verfasst von Alexandra Binder | 30/10/2018 08:31
30/10/2018 · Dreizehn Prozent der heimischen Bauern erwirtschaften über die Hälfte ihres Einkommens mit Direktvermarktung. Bio liegt dabei überproportional weit vorn. 31.000 Vollzeitarbeitsplätze: So viele sichert die bäuerliche Direktvermarktung in Österreich im Moment. Das ist aus volkswirtschaftlicher Sicht durchaus eine Hausnummer und nur eineder noch immer gültigen Zahlen aus der KeyQuest Landwirtebefragung zum Thema Direktvermarktung aus dem Jahr 2016. „Die Strukturen im Agrarbereich ändern sich in einem solchen Zeitraum nicht dramatisch“, betont Urheber…

“Wir brauchen gläserne Ställe und Schlachthöfe”

Verfasst von Alexandra Binder | 27/10/2018 13:55
27/10/2018 · Die Vordenker Dirk Maxeiner und Michael Miersch haben bereits 2001 provokante Thesen zur Zukunft der Landwirtschaft entworfen. Was sie heute dazu sagen: Bauernladen.at: Sie sagen nicht „Small is beautiful“ sondern „Small is stupid“. Wie darf man das verstehen? Dirk Maxeiner/Michael Miersch: Der polnische Autor Ryszard Kapuscinski schreibt: „Die Länder mit den höchsten landwirtschaftlichen Erträgen sind jene mit dem geringsten Anteil von Bauern”. Europaweit wurde bereits 2001 alle zwei Minuten ein…

Von Schnecken-Checkern und Urban Eatern

Verfasst von Alexandra Binder | 27/10/2018 13:38
27/10/2018 · Die innovativen Bauern der Bundeshauptstadt machen ihre schwierigen Stadtrandlagen mit kreativen Angeboten wett. Wußten Sie, dass Wien einst eine globale Schneckenmetropole war, und dass daraus ein Future-Food werden kann? Wer in Wien einen Bauernhof bewirtschaftet, der tut das – no na – in den Außenbezirken,  zum Stadtrand hin. Wenn gleichzeitig aber immer mehr urban lebende Menschen auf ihr Auto verzichten, dann wird es irgendwann schwierig für den Ab Hof-Verkauf. 225…

Liegen geblieben

Verfasst von Alexandra Binder | 27/10/2018 11:35
27/10/2018 · Dank Mäusen, Vermarktungsnormen und Konsumentenerwartungen bleiben bis zu drei Prozent des Ertrages auf den Feldern. Der Großteil wäre marktfähig. „Ein Millimeter Durchmesser mehr oder weniger kann das Schicksal einer einwandfreien Zwiebel schon besiegeln“, sagt Gudrun Obersteiner vom Institut für Abfallwirtschaft der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU). Vermarktungsnorm heißt der Grund, warum diese eigentlich einwandfreie Zwiebel auf dem Feld vor sich hingammelt statt auf unseren Tellern zu landen. Die schlechte Nachricht:…

Von Steakholdern und Krautfundern

Verfasst von Alexandra Binder | 27/10/2018 11:12
27/10/2018 · Hiesige Landwirte zeigen sich kreativ, wenn es um alternative Finanzierungsformen geht   Wenn man sich ein E-Auto zur Auslieferung der Gemüsekisten zulegen will, dann kann man sich eines kaufen. Oder aber man macht es wie Simon Vetter, Bewirtschafter des Biobetriebes Vetterhof in Lustenau, und finanziert es mit Hilfe der Crowd. Ganze drei Tage brauchte er dazu. Zwischenzeitlich ist Vetter Profi in Sachen Crowdfunding. Neben dem E-Auto finanzierte er mit seinen…

“Konsumenten können heute wesentlich mehr leisten, als nur einkaufen!”

Verfasst von Alexandra Binder | 27/10/2018 11:56
27/10/2018 · Dominik Dax bringt Bauern und Konsumenten auf unterschiedlichsten Wegen zusammen und ist immer dann beeindruckt, wenn Grenzen gesprengt werden. Bauernladen.at: Wie kommt man vom Lehramt zum Landwirt mit Direktvermarktungs-Expertise? Dominik Dax: Am Anfang stand die FoodCoop. Anfang der 2000er Jahre, mit Einsetzen des Biobooms, wurde mir die Herkunft meiner Lebensmittel wichtiger. Ich bin einer FoodCoop beigetreten und habe mich mit dem theoretischen Unterbau der Ernährungssouveränität* beschäftigt. Irgendwann war mir das…

“Das Märchen der Bauernfamilie mit sechs oder sieben Kindern hält sich hartnäckig”

Verfasst von Alexandra Binder | 27/10/2018 11:32
27/10/2018 · Landwirtschaftskammer-Experte Christian Jochum über veränderte bäuerliche Familienstrukturen, Direktvermarktung und die Tücken des Online-Handels. Bauernladen.at: Wie sieht es heute, zwei Jahre nach der KeyQuest Landwirtebefragung  aus mit der Direktvermarkung in Österreich? Jochum: Die Strukturen im Agrarbereich ändern sich in einem solchen Zeitraum nicht dramatisch. Insofern gilt das gute, kompakte Bild, das die Befragung 2016 zeigte, noch immer. Was sich aktuell zeigt, ist der Trend, dass diejenigen, die die Direktvermarktung damals schon…

Baumsterben 2.0

Verfasst von Alexandra Binder | 25/04/2018 07:39
25/04/2018 · Satellitenbilder zeigen:  Wir sind mit einem neuen „Baumsterben“ konfrontiert. Doch ein Baumsterben ist noch lange kein Waldsterben. Borkenkäfer, Eschensterben, Dürre & Co haben es schon erahnen lassen: Der Wald ist wieder in Gefahr. Dabei schien  das “Waldsterben” der 1980er und 90er Jahre dank der Reduzierung der hauptverantwortlichen Schadstoffe abgewendet. Doch die neuen klimatischen Extreme, die hohen Temperaturen und der wenige Niederschlag der letzten Jahre bringen neue Gefahren mit sich. Vier…
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