Reis und Glück
Reis und Glück

Das erste Anbaujahr war ein Erfolg. Die Reisernte richtig gut. Glück? Im April wurde ein neues Feld bestellt. Was man jetzt schon sagen kann: 2019 ist anders! Reisanbau in St. Pölten. @UnserReis Damit hatte niemand gerechnet. Als Anna Dangl und Georg Winter auf ihren Feldern im St. Pöltener Stadtteil Windpassing im Oktober 2018 die erste Reisernte einbrachten waren sie absolut zufrieden. Die jungen Landwirte zählen zu nur einer handvoll Reisbauern in Österreich. Den Reis verkaufen sie unter der Marke “UnserReis”. OK. Reis in Österreich? Bei Reis denken wir sofort an Asien, an Terrassen und steht der dort nicht im Wasser? “Kann, muss aber nicht! – Unser Reis zählt zu den Trockenreissorten. Er braucht daher nicht so viel mehr Wasser wie anderes Getreide,“ erklärt Anna. „In besonders trockenen Perioden müssen wir die Felder dann natürlich bewässern.“ Anna hatte einen Traum Ein Reiskorn, angebaut auf einen Feld in St.Pölten. Umgeben von Au-Wäldern und der angrenzenden Traisen. Tiere wie Rehe, Hasen und Fasane kreuzen das Feld.  Weil sie aber keine Träumerin ist und sie von Landwirtschaft was versteht, auch wenn es derzeit noch ein Hobby ist, … Aber nochmal einen Schritt zurück. Am Anfang jeder Unternehmung steht die genaue Planung und Finanzierung. Gearbeitet wird daher in Kooperation mit einer weiteren St. Pöltener Landwirtefamilie als „Hauptstadtbauern“. Der Kauf von Maschinen und die Bewältigung der Ernte erfolgen gemeinschaftlich. Bisher konzentrierte man sich in dieser Nutzengemeinschaft auf den Anbau von Mais, Erdbeeren und Spargel. Der Reis soll in Zukunft aber ein wichtiges Betätigungsfeld werden. Länder wie Italien, Frankreich und Deutschland entdeckten den Reisanbau bereits vor Jahrzehnten als Alternative zum klassischen Getreideanbau für sich. „Seit einigen Jahren gehört auch Österreich dazu. Und seit 2018 auch wir, mitten in St.Pölten,“ freut sich Anna. Trockenreis: Der Anbau Im April wird die Saat mit einer Getreide-Sähmaschine ausgebracht. Das Saatgut ist jedoch gar nicht so leicht zu bekommen. „Wir beziehen es über andere Reisbauern und deren Kontakte im Ausland.“  Trockenreis ist vor allem in Regionen mit wenig Niederschlag oder im Gebirge ideal. Diese Art Reis anzubauen ist jedoch aufwendig. Denn Schädlinge werden nicht durch das Wasser ferngehalten, sondern die Pflanzen müssen regelmäßig auf Schädlingsbefall und Unkraut untersucht werden. „Es gibt in Österreich übrigens auch keine zugelassenen Spritzmittel für Reis. Und für ein paar Reisbauern wäre ein Zulassungsverfahren zu teuer.“ Ab einer Bodentemperatur von 15 Grad beginnt der Reis zu wachsen und zu reifen. Bis zu 50 cm hoch wird die Reispflanze bis sie in ihrer Rispe viele volle Reiskörner trägt. „Heuer werden wir sehen wie unser Reis wächst, denn leider war der Mai sehr kalt und zu nass.“  Für die Arbeiten am Reisfeld kommen die Maschen für den Getreideanbau zum Einsatz. @UnserReis Erntezeit Im Oktober wird geerntet. Per Mähdrescher. Danach wird der Reis getrocknet, geputzt und geschält. „Für das Schälen gibt es auch eigene Maschinen. “Ein Landwirt in Oberösterreich hat sich tatsächlich eine Reisschälmaschine gebaut, die von verschiedenen kleinen und auch Hobbyreisbauern genutzt wird.” Nach dem Schälvorgang ist das Reiskorn um einiges geschrumpft. Schlussendlich wird abgepackt, per Hand. Fertig! Und wie schmeckt UnserReis? „Die von uns verwendete Sorte ist ein Langkornreis mit einem feinen Aroma. Beim Kochen ist er mit einem italienischen Risottoreis zu vergleichen.“ Das ist auch Annas liebste Art Reis zu essen. Und am besten noch als Milchreis mit frischen Erdbeeren zum Dessert. Der Geschmack spricht also für den Trockenreis. Aber es geht Anna und ihren Partnern um noch mehr. „Gerade beim Reis weiß der Konsument meist nicht wirklich viel über die Herkunft. Wir als Landwirte haben die Möglichkeit auf diesen Trend der Regionalität und Nachhaltigkeit zu reagieren.“ Unser Reis auf bauernladen.at

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Eine echte Diva
Eine echte Diva

Umgeben von Winzern stellen Verena Müller und Leo Draxler Prosequ her. Das ist kein Schreibfehler sondern ein innovativer Schaumwein aus Quitten. Verena Müller und Leo Draxler. @Prosequ Schon mal in eine Quitte gebissen? Sie haben nichts verpasst. Denn von den rund 200 Quittensorten sind nur sehr wenige im Rohzustand geniessbar. Normalerweise sind die leuchtend gelbe Schale und auch das Fruchtfleisch äusserst hart. Die Schale hat zudem noch einen filzigen Flaum, der sehr bitter schmeckt. Schon die alten Römer gaben der Frucht daher den Namen Wollapfel. Dennoch: Die nahezu in Vergessenheit geratene Frucht des rosa-weiß blühenden Rosengewächses hat es in sich.  Am Anfang stand nur ein Baum Auch im Garten von Verena Müller und Leo Draxler gab es nur noch einen Quittenbaum. Dennoch überlegten sich die beiden, was sie aus der Frucht machen könnten: „Bekannt ist Marmelade, Schnaps oder Quittenkäse. Wir haben festgestellt, dass Quitte in vergorener Form ihren typischen ursprünglichen Geruch und Geschmack behält.“ Die Kohlensäure dient zusätzlich als wunderbarer Geschmacksträger.  Mit Viel Geduld und Jahren des Versuchens bemühten sich die beiden ein neues, nie dagewesenes Naturprodukt zu erzeugen. Von einigen Nachbarn, also Winzern, wurden sie belächelt, von anderen unterstützt. „Spannend fanden es aber irgendwie alle“. Schwierigkeiten stellte vor allem die Vergärung dar, bei der sich die Quitte als Diva entpuppt. Schlussendlich wurden sogar 9,5% Vol. Alkohol erzielt. Allerdings hat die Quitte nur sehr wenig Saft. Für eine Flasche Prosequ werden nahezu 2,5 kg Quitten benötigt. Dadurch hebt sich das Produkt auch klar ab von anderen Schaumweinen mit beigemengten Fruchtkonzentraten. Noch mehr Quitte Vor einigen Jahren haben die beiden nebenberuflichen Quittenbauern 350 junge Quittenbäume gepflanzt um künftig nur noch aus eigenen Quitten produzieren zu können. Zu den weiteren Produkten zählen ein 100% Quittensaft ohne Zuckerzusatz und seit 2019 auch ein Quittenwein ohne Kohlensäure, der mit dem Cider World Award Gold 2019 ausgezeichnet wurde. @Prosequ Harmonisch im Geschmack mit zartherben Citrusaromen und dem typischen Duft der Quitte ist Proseque ein idealer Begleiter. Das steckt schon im Namen des Getränks: Lateinisch prosequ, ich begleite. Mit 9,5 vol.% Alkohol ist es ein herrlicher Aperitif und überhaupt das ideale Sommergetränk. „Sehr gut passt das Quittenaroma und fein duftende Bouquet auch zu Fischgerichten und Desserts.“ Ach ja, da wäre noch die Aussprache. PROSEQU [prosekju: Prosequ – Quitte pur auf bauernladen.at Wussten Sie dass … Die Quitte stammt ursprünglich aus Westasien. Im Kaukasus soll sie schon vor rund 6.000 Jahren angebaut worden sein. Im antiken Griechenland wurde die Quitte erstmals um 600 v. Chr. beschrieben. Sie war ein Symbol für Glück, Liebe und Fruchtbarkeit  

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Versteckte Superkräfte
Versteckte Superkräfte

Sie ist klein, eher hantig und roh kaum geniessbar. Zu viele Gerbstoffe. Wie kommt man also auf die Idee Aroniabeeren anzubauen? Und wozu? Aroniabeeren. Klein aber sehr oho! @Oststeiermark Tourismus, Hausmann PR “Ich habe 15 Jahre lang in einer Apotheke gearbeitet. Immer fragten Kunden nach Aroniasaft. Den gab es in Österreich allerdings nicht. Wir mussten ihn in Deutschland bestellt.” Angelika Köck erkannt die Marktlücke und wurde aktiv. Denn am Hof  von Martina und Joschi Köck, den Schwiegereltern, suchte man bereits längere Zeit nach Alternativen. Der Wunsch nach biologischem Anbau und nach Direktvermarktung wuchs. Also ließ man sich auf etwas Neues ein. “Wir waren 2012 die ersten Verrückten, die sich auf die Aroniabeere spezialisiert haben. 2014 konnten wir erstmals eine kleine Produktpalette von ungefähr 8 Produkten anbieten.” Woher kommt die Aronia? Die Aronia, Apfelbeere oder schwarze Eberesche, kommt ursprünglich aus den Wäldern Kanadas. Schon die Indianer nutzten sie. In Russland und Polen schätzt man sie schon sehr lange als Heilpflanze. Bei uns wurde sie meist nur als Futter oder natürliches Färbemittel verwendet. Angelika kommt ins Schwärmen wenn Sie über die Aroniabeere spricht. “In der Beere steckt ganz viel Gutes.” Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente. Sie hat einen hohen Anteil an Antioxidantien, einem natürlich Schutz vor schädlichen, freien Radikalen. Die Sträucher sind übrigens robust und unkompliziert. Eine Schädlingsbekämpfung erübrigt sich somit. Mit ein wenig Unterstützung von Urgesteinsmehl, Kompost und effektiven Mikroorganismen gedeihen die Pflanzen sehr gut. Ein wandelbares Früchtchen Die kleinen Früchtchen lassen sich wunderbar verarbeiten. Und hierbei beweist Familie Köck mit rund 20 Produkten ganz besonders viel Phantasie: Fruchtaufstriche, Ursaft, Apfelessig mit Aronia, Aronia Beeren Essig, Tee, Edelbrand, getrocknete Beeren, Sirup, Pulver….. Und das natürlich alles bio. Lese und Verarbeitung der Beeren halten die Familie auf Trab. Marmeladen und Chutneys werden aus händisch gepflückten Beeren erzeugt.  Ein Teil wird sofort verarbeitet, ein Teil eingefroren. Im Laufe des Jahres entstehen daraus allerlei Köstlichkeiten. Die Beeren für Säfte werden maschinell gepflückt. Dafür hat sich Familie Köck mit 12 weiteren Aroniabauern zu einer Erntegemeinschaft zusammengeschlossen. Es muss nämlich schnell gehen: In nur 8 Stunden ist der Saft in der Flasche. Ein gute Beere – ein gutes Gefühl Erklärungsbedarf rund um die Aroniabeere gibt es noch reichlich. Daher werden für Interessierte Hofführungen mit anschliessenden Verkostungen angeboten. Auch Kindern soll die gesunde Beere und die Arbeit der Aronia Manufaktur Köck näher gebracht werden. Deshalb hat Angelika  vor kurzem auch eine zertifizierte Ausbildung “Schule am Bauernhof” des LFI abgeschlossen. Familie Köck hat ein gutes Gefühl bei dem was sie macht. Die eigene Begeisterung für diese Beere und die postiven Rückmeldungen lassen den Arbeitsaufwand vergessen. “Meine Kinder wachsen in einer gesunden Umgebung auf. Die naschen die Beeren sogar roh.” Seit 2017 wird an einem Zukunftsprojekt experimentiert: dem Anbau der Indianderbanane, im Englischen auch Pawpaw genannt. Wir können gespannt sein.  Produktangebote von Aronia Manufaktur Köck auf bauernladen.at

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Schwein sein dürfen
Schwein sein dürfen

Was brauchen Schweine zum glücklich sein? Tatsächlich wenig! „Meine kleine Mangalizafarm“ im Waldviertel zeigt, wie schön ein Schweineleben sein kann. Mangaliza Schwein und Schlamm. So muss es sein. @Nicole Schnitzler Fünf Hektar Weide bestehend aus Wiese, Sand zum Suhlen sowie ein Platz zum Schlafen. Ein bisschen Stroh und natürlich reichlich Futter. Das ist es. Freilandschweine wie die Schwal­ben­bauch Man­­ga­­li­­za­s sind tatsächlich sehr genügsame Artgenossen. Lucky der Eber lebt mit seinen vier Zuchtsauen und der ganzen Familie im Freien. Einen Stall brauchen sie nicht. Denn selbst im Winter hält ihr dickes Fell sie warm. Die zwei Mädels sind an der Gründung der kleinen Mangalizafarm nicht unbeteiligt. @Nicole Schnitzler Kleine Kinder und Erdäpfel Wie kommt man als Büroangestellte und „Nicht Bäuerin“ auf die Idee Mangaliza Schweine zu züchten? „Mit Kindern war der Arbeitsplatz zu weit vom Wohnort entfernt. Mein Mann Fritz ist Teil­ha­ber eines Kar­­tof­­fel­­schäl­­be­­trie­­bes, in dem täg­lich tau­sen­de Ki­los Ab­fall­kar­tof­feln an­fal­len. Viel zu schade, fand er, diese wöch­ent­lich in die Bio­gas­an­la­ge brin­gen zu las­sen.“ Damit war die Futterfrage für die Schweine auch geklärt. “Rund 300 kg Erdäpfel vertilgen die 50 Schweine täglich.” Zusätzlich gibt es Hafer und Gerste. Einmal pro Woche bringt der Bäcker Brotreste. Und im Herbst bekommen sie auch noch jede Menge Äpfel. Am Futterautomaten können sich die Schweine bedienen. Die Weide wurde 2014 gepachtet, 2016 erfolgte die Anmeldung zur Landwirtschaft. Wichtig war die vorgeschriebene, dreifache Einzäunung. „Schweine graben gerne, und das können sie richtig gut.“ Eine der täglichen Arbeiten von Nicole Schnitzler ist daher die Kontrolle des Zaunes. Ansonsten muss sie schaun ob es den Tieren gut geht, sie mit Wasser versorgen und füttern.  Mangaliza Schweine leben das ganze Jahr im Freien. @Nicole Schnitzler Stressfreie Schlachtung Selbst das ist tatsächlich möglich. Nach 15 bis 16 Monaten haben die Tiere ein Gewicht von 150 Kilo. Auf der kleinen Mangalizafarm werden die Tiere mit feinem Futter in eine geräumige Transportbox gelockt. „Das machen wir immer am späten Nachmittag.“ Die Box steht übrigens immer auf der Weide. Ist daher auch nichts Besonderes. Erst am nächsten Morgen kommt die Box auf den Hänger und dann geht es zum ca. 30 Kilometer entfernten Schlachthof nach Münichreith am Ostrong. Dort betreibt Johann Weizenböck den kleinsten EU-Schlachthof der Region. Das Tier wird abgeladen, geht direkt in den Schlachthof. Alles ist sehr ruhig und geht schnell. Jedoch selbst für den erfahrenen Fleischer ist diese Arbeit kein selbstverständlicher Akt. „Und ein Spanferkel, also ein Baby, tötet er nicht.“ Frischfleisch auf Vorbestellung Das zerlegte Tier wird von Nicole mit Hilfe eines befreundeten Fleischhauers verarbeitet. Frischfleisch gibt es auf Bestellung. Verarbeitet wird natürlich alles vom Kopf bis zum Schwanz. Schmalz, Rohwurst, Bratwürste, … “Wir verwenden nur natürliche Gewürze und auch kein Nitritpökelsalz sondern reines Alpensteinsalz.” Mangaliza Schweine sind anscheinend neugierig. @Nicole Schnitzler Vertriebsweg gesucht – Schmankerlhütte entwickelt In einem 15 Häuser Dorf ist der Vertrieb tatsächlich etwas schwierig. “Es kommt keiner für einen Becher Schmalz und eine Wurst.” So entstand die Idee, eine Verkaufsstelle für mehrere Direktvermarkter zu machen. Gesagt, getan. Direkt an der B 36 wurde ein 24 h Selbstbedienungsshop aufgestellt: Die Schmankerlhütte. Drei mal zwei Meter, zwei Kühlschränke, 9 Direktvermarkter. Der Erfolg war groß. Mittlerweile gibt es eine neue Schmankelhütte. Etwas größer, vier Kühlschränke, einer Kühltruhe und 41 Direktvermarkter. Hier gibt es alles aus der Region zu kaufen, aber nur von kleinen Produzenten. “Man kauft einfach ein, rechnet alles zusammen und wirft das Geld  in die Kasse.” Natürlich ist Vertrauen gut, aber Kontrolle besser. Deshalb gibt es auch eine Videoüberwachung.” Tipp: Kostproben vom Mangalizaschwein auf bauernladen.at    

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Ein Hoch auf das Beet
Ein Hoch auf das Beet

Wie die Schwammerln aus der Erde sind in den letzten Jahren die Hochbeete in den heimischen Gärten gewachsen. Manche stehen sogar in der Küche. Ein ganz kleines Hochbeet direkt neben dem Herd. @Andrea Knura So ein kleiner Garten wäre doch wunderbar. Ein paar Kräuter, im Frühling die ersten Radieschen selbst aus der Erde ziehen, frischen Ruccola einfach abzupfen. Unbelastetes Grün genießen. Das Ganze aber bitte rückenschonend, denn das ständige Bücken ist doch anstrengend. Wenn Sie diese oder ähnlich Gedanken schon öfters hatten, sind Sie absolut ein Hochbeettyp. Die Platzfrage ist übrigens nicht das Problem. Hochbeete gibt es mittlerweile in vielen Größen und Formen. Auf das Material kommt es aber sehr wohl an. Klaus Reiter hat sich dazu vor Jahren viele Gedanken gemacht. Über das Holz, Sinn und Unsinn einer Plastikfolie im Hochbeet, die Verwendung von Leim und Holzschutzmitteln, … Der Betreiber eines Sägewerks im Kärntner Mölltal erkannte die Marktlücke. Er gründete die Firma Timberra und bringt seither richtig durchdachte Hochbeete auf den Markt.  Hochbeete aus Tauernlärche. @Timberra Ohne Leim, ohne Nägel Timberra Hochbeete werden ausschließlich aus dem Holz der Kärntner Tauernlärche gefertigt. Sie wächst in der Region Hohe Tauern in über 1000 Metern Seehöhe, ist besonders hart und widerstandsfähig. Im Werk im Mölltal erfolgt die handwerkliche Verarbeitung. Ohne Leim, ohne Nägel. Das Holz bleibt unbehandelt! Das System ist so konzipiert, dass man mit wenig und einfachem Werkzeug für die Montage auskom­men. Die einzelnen, vorgefertigten Holzbauteile werden einfach ineinander geschoben. „Das ist ein bisschen wie Mathador für Erwachsene.“ Holz schützt sich selbst Holz ist ein lebendiges Material, das sich mit der Zeit ver­ändert. Es bekommt eine Patina, den sogenannten Grau­schleier, der als biologischer Schutz dient. Unterstützt durch den Konstruktiver Holzschutz, also die vertikale Bauweise sind selbst Regen und Nässe kein Problem. Das Wasser kann jederzeit ablaufen. Ohne Folie Irgendwer ist auf die eigenartige Idee gekommen, dass Hochbeete mit Folie ausgekleidet sein müssen. Damit das Holz geschützt ist. Klaus Reiter findet, dass das nicht sinnvoll ist. “Erstens baut man sich kein natürliches Hochbeet um dann die Pflanzen wieder aus Plastik zu ziehen. Und zweites schadet die Folie durch Kondensfeuchtigkeit auch dem Holz. Nur wenn so ein Hochbeet auf einer Terrasse steht, braucht es eine Folie zum Schutz den Bodens,“ erläutert der Experte.  Die Hochbeete von Timberra gibt es in jeder Größe und Höhe. Selbst das ganz ganz kleine Einsteigermodell für die Küche darf sich schon Hochbeet nennen. Timberra Hochbeete auf bauernladen.at.

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