Tag drei des neuen Jahres und noch halten die guten Vorsätze. Mein alleroberstes Ziel für 2022. Regionalität stärken, nachhaltig konsumieren.

Gute Vorsätze zu haben ist gut, es braucht aber vor allem auch Planung. ©Unsplash

“Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.” Dieses bekannte Zitat ist doch vor allem für Neujahrsvorsätze vortrefflich. Oder? Schließlich soll jeder zehnte Vorsatz bereits nach einem Tag Geschichte sein. Ich halte mich also noch sehr gut! Eine Umfrage Ende 2020 zu den Neujahrsvorsätzen, die Ergebnisse haben sich wohl auch im Laufe  der Pandemie nicht sehr verändert, ist deutlich. Nur 21 Prozent der Befragten gaben damals an, ihre Vorsätze großteils erfüllt zu haben. Immerhin 51 Prozent hatten sie teilweise erfüllt, 28 Prozent gar nicht.

Auf die Ernäjrung achten, nachhaltig kosumieren

Die Top-Vorsätzen für das neue Jahr sind: Mit dem Rauchen aufhören, weniger Alkohol trinken, weniger Stress und mehr Entspannung, seinen Computer- und Netflixkonsum reduzieren, mehr Sport betreiben, mehr Zeit mit der Familie verbringen. Und dann gibt es den großen Wunsch nach einer gesunden oder gesünderen Ernährung und nach mehr Nachhaltigkeit im täglichen Leben. 

“Gesunder” Konsum

Bei dem Wunsch nach bewusstem und nachhaltige Einkauf, vor allem von Lebensmitteln, kann bauernladen.at helfen. Bei rund 17.000 Produkten von mehr als 1000 handwerklichen und landwirtschaftlichen Produzenten findet man für jeden Geschmack etwas. Um einen Vorsatz auch wirklich erfolgreich umzusetzen, muss man ein klares Ziel definieren und sich auch Gedanken darüber machen, welche Planung es braucht und wie man sein Konsumverhalten ändern muss. So sagen es die Experten. Denn gerade unsere festgefahrenen Verhaltensweisen sind es, die uns zu Fall bringen. Allzu oft ist es der Faktor Zeit, der uns einen Strich durch unsere Vorsätze macht. Denn guter Konsum verlangt nach Achtsamkeit, nach Neugierde und Interesse. Wo kommt das Produkt her, wer steht dahinter, was steckt drinnen. Diese Auseinandersetzung kostet Zeit.

Schritt für Schritt

Der erste Schritt wäre also, sich Zeit zu nehmen für das großartige Angebot der heimischen Produzenten auf bauernladen.at. Man spaziert quasi virtuell über einen Marktplatz, lernt die Menschen hinter den Produkten kennen, erfährt ihre Geschichten. „Wir wollen wissen, wo es herkommt“. Dieser Leitsatz von bauernladen.at gewinnt für immer mehr Menschen an Bedeutung, vor allem auch durch die Pandemie. Es ist uns eben nicht mehr egal, was wir essen. Wir wollen kein Tierleid auf unserem Teller, kein Schmieröl im Pesto, keine Pestizide im Getreide oder “Honig” aus Reissirup und Zucker, … wir wollen gesunde Lebensmittel und nicht nur einfach Nahrung. Also, Schritt für Schritt. Bewusst einkaufen, auch wenn es am Anfang vielleicht nur einmal im Monat ist. Oder man beginnt mit dem Fleischeinkauf. Keine anonyme Massenware aus ebensolcher Tierhaltung, sondern bewusster Einkauf. Wie das funktioniert? Man sucht sich seine Lieblingsstücke oder gleich ein Gustopaket aus, gibt die Bestellung auf, bespricht die Details mit dem Bauern und bekommt sein Schnitzerl und das beste Steak ganz einfach mit der Post. Gut, es braucht etwas Vorlaufzeit und Platz in der Tiefkühltruhe. Dafür schmeckt es garantiert viel besser, wenn man weiß, wo das Fleisch herkommt. Das gilt übgrigens auch für Honig, Wein, Getreide, Nudeln, … . 

Regional schenken

Ein weiterer sehr guter Vorsatz ist: Ich mache nur noch Geschenke mit Herkunft, also aus heimischer Produktion. So macht das Schenken gleich noch mehr Freude, die Wirtschaft wird gestärkt und die Wertschöpfung bleibt in Österreich.