Weihnachten bedeutet: Die Keksdosen wollen, nein müssen, gefüllt werden. Also auf zum fröhlichen Keksebacken mit den allerbesten Zutaten.

Was sich hinter dem 14. Türchen verbirgt ist eine Überraschung von la müh la – Langers Mühlenladen über die sich vor allem Lebkuchenliebhaber freuen werden. Foto: Panthermedia

In unseren Fingern kribbelt es schon. Es ist die Vorfreude auf das, was sie jetzt erwartet. Mehl, Butter, Ei, Zucker, Nüsse und andere Zutaten zu einem geschmeidigen Teig zu verarbeiten ist ein sinnliches Erlebnis. Der Teig der auf den Fingern klebt, das Kneten, das Kosten, das Ausrollen …. Kindheitserinnerungen werden wach. Außerdem: Mit den Fingern durch die Rührschüsseln zu fahren oder den rohen Teig zu Naschen, es gab und gibt nichts Schöneres. Es ist aber zugegeben auch viel Arbeit, wenn auch eine schöne. Daher: Wenn Kekse, dann mit richtig guten Zutaten mit Herkunft. Dann schmecken die Kekse auch gleich nochmal viel besser.

Ein Hoch auf die Klassiker

Das Verkosten des ersten Vanillekipferls ist auch heute noch mein Weihnachts-Highlight. Nach jahrelanger Übung geht das Formen ruck zuck. Aufpassen muss man nur, dass die Enden nicht zu dünn sind und womöglich nach dem Backen abbrechen. Die Kipferln hocken eine Zeit lang nackig im Ofen. Ihr Geruch aber flaniert bereits durch das ganze Haus. Nach dem Drehen der warmen Halbmonde in der Zucker-Vanillezucker Mischung läutet das erste Kipferl auf unserem Gaumen sozusagen die Vorweihnachtszeit ein. Auf diese Klassiker, auf Vanillekipferl, Ischler und Zimtsterne kann man sich verlassen. Die Rezepte stehen jedes Jahr auf dem Programm und funktionieren. Zu 100 Prozent.

Kekse mit Charakter

Was ich besonders spannend finde: Die Kekse sind von Haushalt zu Haushalt verschieden. Manchmal ist so ein Keks ein richtiges Familiengeheimnis, das gehütet wird. Die Vanillekipferln meiner Oma haben immer anders geschmeckt als die zu Hause, auch waren sie kleiner und dicker geformt. Der Keksteller bei der Freundin schaut ganz anders aus als meiner, obwohl wir die gleichen Teige machen. So ein klassischer Keks hat also auch seine Variationsmöglichkeiten. Es geht um Kreativität, auch was die Formen anbelangt. Sterne, Herzen, Häufchen oder Kipferl, ein Engerl, eine Glocke, ein Tannenbaum…..viele Formen sind möglich. Ob die Form auch eine Einfluss auf den Geschmack hat, darüber wurde schon viel diskutiert, natürlich beim Verzehr der Kekse und natürlich ohne eine Antwort zu finden. Besonders Spaß macht mir das Verzieren, also das Finish: Zuckerguss, Schablone, Marmeladetupfer, mit Schokolade besprenkelt oder ein Schokoladenvollbad, …

Für alle, die nicht die Zeit finden selbst zu backen, gibt es feinste Kekse, mit Liebe handgemacht, von heimischen Produzenten auf bauernladen.at.