Frühling ist die beste Zeit für Radieschen. Einfach auf’s Butterbrot schmecken sie bekanntlich großartig. Man kann aber auch eine Suppe daraus machen.

Radieschensuppe mit Hibiskussalz und Kren.

Wer hätte gedacht, dass Radieschen auch als Suppe eine so elegante Figur machen? Diese Frühlingssuppe spielt mit Kontrasten: Die sanfte Cremigkeit von Butter trifft auf die lebendige Säure eines guten Hirschbirnessigs, während ein kräftiger Kalbsfond für Tiefe sorgt. Die Radieschen bringen nicht nur ihre charakteristische Schärfe ein, sondern auch eine überraschende Leichtigkeit. Ein Hauch von Kren verstärkt die Würze, ohne sich aufzudrängen, und verleiht der Suppe eine feine, belebende Note. Für das gewisse Etwas sorgt schließlich ein Schuss Rote-Rüben-Saft, der die Suppe in ein zartes Pink taucht. Dazu gesellt sich frischer Bärlauch, der mit seiner milden Knoblauchnote den Geschmack abrundet und die Frühlingsstimmung perfekt einfängt. Das Ergebnis ist eine Suppe, die neugierig macht, überrascht und begeistert – leicht, aromatisch und genau richtig für die ersten warmen Tage. Ein Gericht, das zeigt, wie viel Raffinesse in saisonalen Zutaten stecken kann.

Radieschensuppe

Radieschen und Bärlauch = Frühling im Suppentopf.

  • 400 g Radieschen
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Butter
  • 1 EL Hirschbirnessig
  • 1/4 l Kalbsfond
  • 250 g Schlagobers
  • Bärlauchöl
  • Rote-Rüben Saft (nach Geschmack)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Schwarzkümmel

Zubereitung

  1. Radieschen waschen, etwas klein schneiden. Zwiebel klein schneiden und in heißer Butter anlaufen lassen. Radieschen dazugeben, kurz mitmüssten und mit Essig ablöschen.
  2. Man kann auch noch Bärlauch beigeben, der zarte Knoblauchgeschmack harmoniert mit der leichten Schärfe sehr gut.
  3. Kalbsfond und Schlagobers zugeben und bei schwacher Hitze ca. 15 Minuten garen.
  4. Suppe mit dem Mixstab pürieren und Rote-Rüben Saft beigeben (für den Geschmack und die Farbe)
  5. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Kren servieren. Wer es ausgefallen mag, streut noch ein wenig Schwarzkümmel über die Suppe.

Weinempfehlung

Zum Beispiel der Cabernet Sauvignon Rosé Wein 2025, Weingut Steininger, Langenlois: Ein feines Duftspiel aus Waldbeeren, Kirschen und Himbeeren prägt das Bouquet, getragen von einer lebendigen, harmonisch eingebundenen Säure. Am Gaumen verbinden sich Limette und ein zarter Hauch Rhabarber mit einer klaren, präzisen Struktur. Frisch, ausgewogen und von eleganter Kühle – ein Rosé mit Charakter und großem Trinkvergnügen.

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