Ein gutes Pesto braucht gutes Öl. Klassisch alla Genovese wären dann noch Parmesan, Basilikum und Pinien. Pesto geht aber auch mit Kraut und/oder Pilzen.

Pasta mit Pesto im Hartkäselaib.

Es muss nicht immer Parmesan sein. Heimischer Bergkäse als geschmackvolle Pesto-Alternative. ©Andrea Knura

Man nehme frische Kräuter oder auch getrocknete Tomaten, Salz, Knoblauch und geröstete Nüsse. Diese zerstampft man in einem Mörser zu einer feinen Paste. Damit wäre auch schon der Begriff  “Pesto” erklärt.  Italienisch “pestare” bedeutet zerstampfen oder zerschlagen. Dann wird die Paste mit Olivenöl und Hartkäse vermengt. Immer schön weiter stampfen und es entsteht eine wunderbar sämige Paste. In Gläser abgefüllt und mit Öl bedeckt hält sie sich gut im Kühlschrank. Für die schnelle Küche ist Pesto einfach genial: Pasta kochen und mit Pesto servieren. Tomaten, Mozzarella, Antipasti, frisches Brot, Ofenerdäpfel, … Pesto geht fast immer dazu. Eine österreichisch ausgefallene Variante wird aus Liebstöckel, Petersilie, Haselnüssen und Distelöl zubereitet. Muss man probiert haben! Oder man entscheidet sich nur für den Genuss ohne Arbeit und lässt sich überraschen. Auch sehr gut!

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Pesto alla Genovese

Frank Sinatra hat es zwar nicht besungen, aber beworben. Damit schaffte Pesto, die ursprünglich ligurische Spezialität, den großen internationalen Durchbruch.

100 g Basilikum

60 g Petersilie

1 Knoblauchzehe

200 ml Olivenöl

50 g Pinienkerne (geröstet und gehackt)

2 EL Parmesan gerieben

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Zubereitung

  • Basilikum und Petersilie nur kurz kalt waschen und sehr gut trocken tupfen.
  • Knoblauchzehe kurz mit heißem Wasser überbrühen und kalt abschrecken.
  • Kräuter zupfen oder grob schneiden und mit der ebenfalls grob geschnittenen Knoblauchzehe im Mixer (oder Mörser) glatt pürieren. Olivenöl langsam zugießen. Pinienkerne und Parmesan (oder einen anderen Hartkäse) zugeben und alles zu einem sämigen Püree verrühren. Mit Salz abschmecken.
  • Rasch in ein Glas umfüllen und mit etwas Öl beträufeln.
  • Das Pesto dunkel und kühl lagern.

Tipp: Ganz viele verschiedene Pestovarianten gibt es auf bauernladen.at zu entdecken.

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