Käferbohnen-Brownie
Käferbohnen, Haferflocken, Johannisbrotpulver, Honig, Sonnenblumenöl und Schokolade. Oder wie aus wenigen Zutaten ein besonderer Brownie wird.

Käferbohnen als Basis für den Schokobrownie. ©️Andrea Knura
Käferbohnen enthalten viel Eiweiß und Stärke. Damit sind sie ein perfekter Mehl- bzw. Eiersatz zum Backen und gekocht eine wunderbare Basis für Kuchen. Der Bohnengeschmack könnte tatsächlich ein wenig störend sein. Johannisbrotpulver oder Kakao hilft, gemeinsam mit Schokolade. Die kräftigen Röstaromen von Kakao und Schokolade harmonieren mit den leicht nussig-erdigen Aromen der Bohnen. Die Käferbohne ersetzt Mehl nicht einfach 1:1. Sie bringt Wasser, Stärke, Eiweiß und Ballaststoffe mit. Beim Backen eines Käferbohnenkuchens passieren mehrere Dinge gleichzeitig: Durch die Hitze und das vorhandene Wasser nimmt die Stärke Wasser auf und wird gelartig. Das gibt dem Kuchen Struktur und Festigkeit. Die Proteine aus den Käferbohnen denaturieren durch die Hitze. Sie entfalten sich und verbinden sich neu. Dadurch wird aus dem weichen Teig ein stabiles Kuchenstück. Die Ballaststoffe halten Wasser fest. Deshalb kann ein Käferbohnenkuchen besonders saftig und kompakt werden. Er trocknet weniger schnell aus als ein sehr mehlreicher Kuchen.
Käferbohnen-Brownie
Zubereitung einfach, Zubereitungszeit 10 Minuten, Backzeit 20 Minuten
- 250g Käferbohnen, gekocht
- 2 EL Johannisbrotpulver oder ungesüßtes Kakaopulver
- 40g Haferflocken
- 115g Honig
- 40g Sonnenblumenöl
- 1/2 TL Backpulver
- Prise Salz
- 2 Päckchen Vanillezucker
- 115g Schokolade, grob gehackt

©️Andrea Knura
Zubereitung
- Den Backofen auf 180 °C vorheizen und die Backform einfetten.
- Alle Zutaten außer der gehackten Schokolade zu einer glatten, cremigen Masse pürieren.
- Anschließend die Schokolade klein hacken, unterheben und den Teig in die vorbereitete Backform geben.
- Für 15–20 Minuten backen.
- Vollständig auskühlen lassen und in Stücke schneiden.
Rezept von Steiermag.
Weinempfehlung
Zu einem Schokobrownie passt am besten ein Wein, der genügend Süße und Aromen mitbringt – sonst wirkt der Wein schnell sauer oder dünn.



