Die besten Peelings für die Haut finde ich in der Küche. Gurkenkerne, Sesamsamen, Reis, … Es ist erstaunlich, wie viel Kraft in den Kernen steckt.

Gurke essen und die Kerne als Peeling verwenden. Gibt der Haut Feuchtigkeit. ©Panthermedia

In unserer Küche gibt es wirklich viele Lebensmittel, die hervorragende Peelings für tatsächlich jede Hautstelle sind. Das schreibe ich nicht nur so. Ich probiere nämlich wirklich alles aus, bevor ich kluge Ratschläge gebe. In jedem Fall gilt, weniger ist mehr. Bei einer gesunden Haut sollten Sie darauf achten, nicht zu viel mechanisch zu peelen.

Wir müssen (auf) unsere Haut achten

Unsere Haut übernimmt wichtige Schutzfunktionen und wehrt sich gegen Chemikalien, Gifte, Allergene, Sonneneinstrahlung und jegliche mechanische Einwirkung. Sie besteht aus drei Schichten, wovon wir vorwiegend nur der oberste Schicht unsere Aufmerksamkeit schenken. Diese Schicht verliert rund 40 000 Hautschuppen pro Minute. Dabei handelt es sich um abgestorbene Hornzellen, die dem nachwachsenden Zellen Platz machen. Bei einer gesunden Haut fallen Hornzellen nach einer Zeit selbst ab. Peelings sind daher bei einer gesunden Haut maximal einmal im Monat anzuwenden, wenn jedoch die Haut zu übermäßiger Verhornung neigt oder fett und unrein ist, können Peelings wöchentlich angewendet werden.  

Sesampeeling ist ein besonderer Körperpeeling. Die Körnchen in flüssigen Schlagobers oder Joghurt mindestens 20 Minuten einweichen und nachher die Haut damit sanft abrubbeln. Sesam entfernt die abgestorbenen Hautschuppen und versorgt die Haut mit Vitaminen und ungesättigten Fettsäuren. 

Mandelmus ist eigentlich ein Nebenprodukt bei der Mandelmilch Herstellung. Nach dem Einweichen und Mixen bleibt das Mandelmus übrig. Das kann man essen und der Haut schenken. Mandelpeeling-Mus auf Gesicht und Dekolleté auftragen und mit kreisenden Bewegungen einmassieren. Noch circa fünf Minuten auf der Haut ruhen lassen und nachher sanft mit Wasser abwaschen. Dieses Peeling strotzt nur so vor Mineralstoffen und die B-Vitamine schützen vor Feuchtigkeitsverlust und sind essenziell für das gesunde Zellwachstum. 

Gurkenkernpeeling ist ein schneller Feuchtigkeitsbooster. Gurkenkerne aus der Gurke entfernen und einfach direkt auf die Haut auftragen und einmassieren. Nach kürzester Zeit saugt die Haut die Feuchtigkeit auf und die Kerne sorgen für eine sanfte Massage. Keinesfalls mit Wasser abwaschen, sondern einwirken lassen. Die Haut wird straffer und weicher. Falls zu viele Kerne vorhanden sind, können diese max. 1 Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden.  

Reis gekocht wirkt durchblutungsfördernd, unterstützt die Hautregeneration und neutralisiert den pH-Wert der Haut. Die Haut erstrahlt und wirkt gesund. Reis kochen und entweder pur (solange er noch feucht ist) oder mit Honig vermengen und auf die Haut mir kreisenden Bewegungen auftragen. Reis ist ein sanftes Mittel mit hautaufhellenden uns antioxidativen Eigenschaften. Reis hat einen supersanften aber gründlichen Peelingeffekt und wird in Asien seit Jahrhunderten bei entzündeter Haut eingesetzt. 

Mohnsamen sind nierenförmig ohne spitze Kanten daher ideal für ein schnelles Peeling. Mohnsamen einfach mit Joghurt verrühren und auf sanft die Haut damit massieren. Eignet sich auch hervorragend auch für einen schlaffen Bauch bzw. Oberschenkel, da sie stark jedoch ohne Micro-verletzungen die Durchblutung fördern.  

Honig kristallisiert ergibt einen wundervolles Peeling. Einfach den kristallisierten Honig mit sanften Bewegungen vor allem auf das Gesicht und Dekolleté einmassieren, kurz einwirken lassen und mit lauwarmen Wasser abtrocknen. Dieses Peeling ist entzündungshemmend, keimtötend und verjüngend. 

Frau mit Schönheitsmaske aus Lebensmittelresten

Rita Davidson ©Andrea Knura

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