Omas Apfelknödel
Wenn der Duft von warmen Äpfeln, Zimt und geschmolzener Butter durch die Küche zieht, wissen die Enkel: Bei Oma Hermine gibt es Apfelknödel.

Apfelknödel von Oma Hermine aus dem Projekt NON(N)A. ©️Andrea Knura
Wann gibt es wieder Apfelknödel? – eine Frage, die Oma Hermine auch heute noch mit einem freundlichen „immer gerne“ beantwortet. Hinter dem Klassiker steckt allerdings mehr als nur guter Wille, denn die Vorbereitung verlangt ein wenig Sorgfalt und Geduld. Die Äpfel werden für Omas Apfelknödel fein und sorgfältig in kleine Würfel geschnitten. Genau diese zarten Stückchen sorgen später für das besondere Geschmackserlebnis: Beim Hineinbeißen entfaltet sich eine saftige, fruchtige Überraschung, die den Teig lebendig macht. Zwar ließen sich die Äpfel auch reiben und damit schneller verarbeiten, doch dann ginge die charakteristische Struktur verloren, die den Knödel so unverwechselbar macht.
Oma Hermine verrät kein großes Geheimnis: Die Qualität der Zutaten, ein wenig Geduld und viel Liebe zum Detail sind die wahren Zutaten ihres Klassikers. Traditionell werden die warmen Knödel mit brauner Butter serviert, verfeinert mit einer Prise Zimt-Zucker – ein Duft, der Kindheitserinnerungen weckt und Generationen miteinander verbindet.

Apfelknödel
Zutaten 4 Portionen
- 500 g säuerliche Äpfel
- 1 Ei
- 150 g Mehl
- 1 TL Salz
- 50 g Butter
- 1 TL Zimt
- Zucker
- Weißer Mohn
Zubereitung
- Säuerliche Äpfel ohne Kerngehäuse klein schneiden oder grob reiben.
- Mit Ei, Mehl und Salz vermengen. Aus der Masse Knödel formen. Man kann einen Teil des Mehls auch durch Weißmohnmehl ersetzen.
- Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, Salz beigeben, Knödel einkochen und 10 Minuten bei leicht kochendem Wasser ziehen lassen.
- Die fertigen Knödel mit zerlassener Butter, Zucker und Zimt genießen.
Das Projekt NON(N)A wird kofinanziert von der Europäischen Union, Programm Interreg Italien Österreich 2021 – 2027 – Strategie CLLD HEurOpen – Cod. ITAT4904-MP-033
Weinempfehlung
Desserts stellen Wein vor eine einfache Regel: “Der Wein muss mindestens so süß sein wie das Gericht.”
Ist er trockener, wirkt er plötzlich hart und säuerlich. Ein edelsüßer Wein hingegen bleibt weich, rund und unterstützt die Aromen des Apfelknödels. Ein guter Süßwein ist nicht nur süß, sondern besitzt auch eine lebendige Säure. Diese sorgt dafür, dass der Genuss nicht schwer wirkt.
Muskateller Beerenauslese Weingut Merum: Kräftiges Strohgelb, Kletzenbrot, Birnenkompott, Rosinen, Bratäpfel, Honig; cremige Mundfülle, druckvolle Süße, exzellente Säurespannung, kandierte Äpfel, Pomelos, Grapefruitgelee, kräftiger Körper, langer süßer Zitrusnachhall.
Trockenbeerenauslese Riesling Winzerhof Martin Walzer: Trockenbeerenauslese vom feinsten, extrem fruchtig, umrandet von klassische Riesling Note.






