Ein Hochbeet rein aus heimischem Holz? Kein Leim, kein Plastik! Dieser Gedanke brachte Timberra auf die Tauernlärche, zu einem Verbundsystem und zu Kork. 

Hochbeete aus Lärchenholz

Timberra Hochbeete aus heimischer Taunernlärche brauchen keine Plastikfolie. Innen schützt eine Korkschicht das Holz.©️Timberra

Der Duft von Kräutern liegt in der Luft. Ein paar Blätter Rosmarin wandern direkt ins Ofengemüse, frischer Schnittlauch verfeinert das Frühstücksei, und die Minze verschwindet noch schnell im Wasserglas. Ein Griff genügt – und die Küche bekommt, was sie gerade braucht. Dazu im Frühling die ersten Radieschen aus der Erde ziehen, zarten Rucola ernten oder Pflücksalat für das Abendessen abschneiden. Frischer geht es nicht.

Ein Hochbeet ist längst mehr als ein praktischer Platz zum Gärtnern. Es ist ein kleines Stück Lebensqualität. Es bringt die Natur näher, macht den Weg vom Beet auf den Teller angenehm kurz und sorgt ganz nebenbei dafür, dass das Gärtnern rückenschonend bleibt. Kein ständiges Bücken, kein mühsames Arbeiten knapp über dem Boden – stattdessen wird gesät, gepflegt und geerntet auf einer Höhe, die einfach Freude macht.

Selbst wenn der Garten klein ist oder nur eine Terrasse zur Verfügung steht, muss niemand auf selbst gezogenes Grün verzichten. Hochbeete gibt es heute in vielen Größen und Ausführungen – vom kompakten Modell für die Küche bis zur großzügigen Variante für Garten und Terrasse. Doch neben Form und Größe entscheidet vor allem eines über die Qualität: das Material.

Wenn das Holz aus den Bergen kommt

Für Klaus Reiter, Gründer der Firma und Marke Timberra aus dem Kärntner Mölltal, beginnt ein gutes Hochbeet nicht erst bei der Konstruktion, sondern im Wald. Verarbeitet wird ausschließlich Holz der Tauernlärche. Sie wächst in der Region Hohe Tauern auf über 1.000 Metern Seehöhe und gilt als besonders hart und widerstandsfähig. Im eigenen Sägewerk und Betrieb im Mölltal wird das Holz anschließend handwerklich verarbeitet.

Dabei verfolgt Timberra einen konsequent natürlichen Weg: Die Hochbeete kommen ohne Leim und ohne Nägel aus, das Holz bleibt unbehandelt. Die einzelnen Steher und Bretter werden einfach ineinandergeschoben und lassen sich mit wenig und einfachem Werkzeug montieren. Klaus Reiter beschreibt das System mit einem Schmunzeln als „ein bisschen wie Mathador für Erwachsene“. Die einzelnen Elemente können, durch das patentierte Schwalbenschwanzsystem, einfach ineinandergeschoben werden. Das macht den Aufbau “kinderleicht”.

Natürlich statt Kunststoff

Wer Lärchenholz im Freien kennt, weiß: Es lebt. Mit den Jahren verändert sich seine Oberfläche und entwickelt den typischen silbergrauen Schimmer – die natürliche Patina. Sie ist kein Makel, sondern ein biologischer Schutz des Holzes. Aber auch innen braucht das Hochbeet Schutz, eine Plastikfolie könne aber nicht die Lösung sein. Was das Holz schützen soll, hält Reiter für wenig sinnvoll. „Erstens baut man sich kein natürliches Hochbeet, um dann die Pflanzen wieder aus Plastik zu ziehen. Und zweitens schadet die Folie durch Kondensfeuchtigkeit auch dem Holz.“

Das Lärchenholz wird innen durch eine Korkschicht von geschützt. ©️Timberra

Timberra geht deshalb einen anderen Weg und setzt auf  “ohne” oder auf Kork als Schutzschicht zwischen Erde und Holz. Das Naturmaterial wird aus der Rinde der Korkeiche gewonnen, ohne den Baum zu schädigen. Seine nachhaltige Gewinnung macht Kork zu einer umweltfreundlichen Alternative zur Plastikfolie. Gemeinsam mit der natürlichen Dauerhaftigkeit der Lärche entsteht so ein Hochbeet, das konsequent auf natürliche Materialien setzt. “Der Kork ist im Timberra-Hochbeetpaket nicht enthalten, sondern muss extra dazubestellt werden. Er ist ein kann, aber kein Muss für Hochbeetfreuden,” so Reiter.

Ein kleines Beet, große Freude

Ob ein üppiger Kräutergarten direkt neben der Küche, knackige Radieschen im Frühling oder frischer Rucola für den Sommersalat – ein Hochbeet Kräuter und Gemüse dorthin, wo sie gebraucht werden: in Griffweite. Timberra bietet dafür Hochbeete in unterschiedlichsten Größen an – für kleine Terrassen ebenso wie für den Garten, auf Wunsch mit Rankgitter oder Abdeckung.

Denn manchmal braucht es gar nicht viel Platz, um sich jeden Tag über ein paar frische Kräuter zu freuen. Ein Griff ins Hochbeet genügt – und aus einer einfachen Mahlzeit wird ein Stück Natur auf dem Teller.

Tipp: Es ist nicht egal welche Erde in das Hochbeet kommt. Timberra empfiehlt die Bio-Hochbeeterde von Sonnenerde aus dem Burgenland. Sie hat einen sehr hohen Humus- und Nährstoffgehalt – eine Nachdüngung ist erst ab dem 2./3. Jahr erforderlich. Optimale Durchlässigkeit und sehr hohe Wasserspeicherfähigkeit. Sehr fein krümelig und leicht händisch zu verarbeiten. Durch die Anwendung der Bio Hochbeeterde wird ein hoher Ertrag an gesundem Gemüse für Jahre gesichert – der Gemüsegarten wird zur echten Freude!

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