Seit 2010 sind fünf Bauern Pramoleum Genossen und der Ölkürbis prägt die Landschaft des Innviertels. Eine Oberösterreichische Erfolgsgeschichte.

Fünf Männer am Feld mit Ölkürbissen

Kürbisöl kommt auch aus Oberösterreich. ©Pramoleum

Wie alles begann? Es waren einmal fünf Landwirte aus den Gemeinden Sigharting und Raab. Sie interessierten sich (getrennt voneinander) für den Ölkürbis – oder vielmehr für das Kernöl – und dachten darüber nach, wie sie die „Steirische Frucht“ nach Oberösterreich bringen könnten. Sie machten Versuche auf ihren Innviertler Feldern und entdeckten, dass der Ölkürbis auf den jungfräulichen Pramtaler Böden gut gedeiht. Im Jahr 2010 haben sich die fünf Landwirte zusammengefunden, die Genossschaft Pramoleium gegründet, und waren fest überzeugt, den Ölkürbis als alternative Frucht in der Region zu etablieren und reines, ehrliches Kürbiskernöl  zu vermarkten.

„Unser Ziel war es immer, ein regional erzeugtes, echtes und reines Kürbiskernöl sowie Kürbiskern-Spezialitäten für unsere Kunden anzubieten,“

so Alois Selker, Geschäftsführer und Vorstand von Pramoleoum.  „Die Produktion am Feld durch unsere Vertragspartner erfolgt daher im Einklang mit der Natur unter Berücksichtigung der natürlichen Kreisläufe damit wir unsere Umwelt gesund erhalten und die Artenvielfalt fördern.“

Kein Geheimrezept erforderlich

Die Rückverfolgbarkeit des Rohstoffes bis in die Flasche ist das was die Genossen von Pramoleum als Transparenz bezeichnen. Der schonende Umgang mit den Rohstoffen ist für sie die Garantie für beste Qualität. Die Felder werden mit größter Sorgfalt und im Rhythmus der Natur bewirtschaftet. Das Klärschlammverbot auf allen Betrieben garantiert gesunde Böden. Hohes fachliches Wissen, eine mehrjährige Fruchtfolge und eine schonende Ernte sind Voraussetzung für die ausgezeichnete Qualität der Kürbiskerne. Bei 100 % Reinheit direkt vom Bauern braucht es “Geheimrezept” mehr. “Nur Kerne bester Qualität werden zu unserem hochwertigen Kürbiskernöl und den anderen Köstlichkeiten mit Kürbiskernen verarbeitet. Behutsam und mit größter Sorgfalt werden die Kürbiskerne behandelt, damit bestes, typisch nussig schmeckendes Speiseöl entstehen kann,” so Selker.

Tipp: Alois Selker ganz persönlich über Regionalität. Hier gehts zum Beitrag.