Hinter unserem 15. Adventkalender-Türchen hat Regina Priglinger-Simader von der LoRe Cocktail-Manufaktur ein edles blaues Geschenkset versteckt.

Frau vor einem Brennkessel, Schnaps brennen

Regina Priglinger-Simader ist die Schnapsbrennerin und Betriebsleiterin der LoRe Cocktailmanufaktur. ©LoRe Cocktail

Alle lieben Gin. Auch unsere heimischen Produzenten, und in diesem Fall Produzentinnen, können sich dieser Ginflut nicht entziehen und schwimmen ganz oben auf ihr mit. Was ist das Geheimnis? Guter, neutraler Alkohol der durch die Zugabe der sogenannten Botanicals seinen charakteristischen Gin-Geschmack bekommt. Botanicals sind pflanzliche Zutaten in Form von Wurzeln, Früchten bzw. Fruchtschalen, Blumen, Gewürzen und Kräutern aller Art und aus aller Welt. Und manchmal, wie in der LoRe Cocktailmanufaktur, kommt noch eine spezielle Blüte zum Einsatz, die den Gin blau färbt.

Gin (von franz. genévrier: Wacholder)

Die Hauptrolle kommt den Wacholderbeeren zu, die ein Muss sind. Zu ihnen gesellt sich auf jeden Fall Koriander, und auch an den Schalen von Orangen und Zitronen führt meist kein Weg vorbei. Diese Botanicals mazerieren über mehrere Stunden hinweg im Alkohol (meist Getreidealkohol) und werden dann meist gemeinsam damit destilliert. Grundlegend unterscheidet man drei Arten von Gin: “Cold Compound Gin” – die Botanicals werden in Alkohol ausgelaugt, anschließend gefiltert und das fertige Produkt abgefüllt. Beim “Distilled Gin”  gibt es einen zusätzlichen Produktionsschritt. Die Pflanzenauszüge werden noch einmal destilliert, wodurch eine Konzentration der Geschmäcker erreicht wird. Es darf aber anschließend auch weiter aromatisiert werden.  Und dann gibt es den “London Dry Gin”. Das ist keine bestimmte Marke und auch keine Herkunftsbezeichnung, sondern eine Kategorie  mit bestimmten Regeln für Destillation und Zutaten. Also eine Art Reinheitsgebot.

  • Mindest-Alkoholgehalt von 37,5 Vol%.
  • mindestens 3-fache Destillation
  • pflanzlich-landschaftlichen Ausgangsstoffen wie Getreide oder Melasse
  • keine Zugabe von Farbstoffen oder Zucker
  • dominantes Wacholderaroma

Der die Farbe wechselt

LoRe Blue-Velvet Gin ist erst blau und dann, durch Zugabe von Tonic, wird er zart-rosa. “Ein geschmackvoller Effekt, der dem LoRe Gin noch mehr Geschenksinn gibt,” meint Regina Priglinger-Simader – die Schnapsbrennerin und Betriebsleiterin der LoRe Cocktailmanufaktur und Destillerie. Möglich macht diese tolle Farbe eine ganz besondere Pflanze. Der einzigartige Blue Gin erhält seine Farbe durch die Mazeration mit der Blüte der Schmetterlingserbse „Clitoria Ternatea”, auch „Blaue Klitorie“ genannt. Ein weiteres Highlight der Clitoria ternatea ist wohl die Tatsache das sich die Farbe je nach pH-Wert ändert. Dadurch erreicht man bei der Zugabe von Tonic Water in den Gin die rasche Färbung in ein sanftes Rosa.

“Der Effekt macht Trinkspaß und ist reine Natur!”

In Waxenberg, dem Herzen des Mühlviertels, werden seit Generationen Edelbrände und Liköre aus regionalen Früchten produziert. In der neuen, modernen Schaubrennerei destilliert die junge Frau nicht nur erstklassige Edelbrände sondern auch unterschiedliche Gin-Sorten und sogar ein eigenes Tonic-Water. Außerdem stellen sie trinkfertige Mixgetränke her, wie den erfrischend-prickelnden GINGIN – ein Gin-Tonic mit Schlehdorn & Aronia verfeinert.

15. Dezember: Hinter dem 15. Türchen unseres Bauernladen Adventkalenders hat die  LoRe Cocktailmanufaktur | Destillerie 1x das Geschenkset BlueGin versteckt. 

Zu gewinnen heute auf Facebook