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Frühstückskaffee auch für die Füße? Klingt komisch, aber es wirkt. Die anregenden Wirkung funktioniert nicht nur von Innen, sondern auch von Außen.

Frühstück für die Füße. Ein Kaffeepeeling hilft bei trockener Haut im Winter. ©Andrea Knura

Unser Kaffeekonsum ist eine sehr intime Sache und berührt sämtliche Sinnesorgane. Unsere Haut leitet nämlich nicht nur wichtige Informationen an unser Gehirn und unterstützt das Immunsystem, sondern sie riecht und hört sogar mit! Laut des Kaffeereports 2018, konsumieren wir in Österreich im Durchschnitt 7,33 kg Kaffee im Jahr. Damit bleibt genug Kaffeesatz, um uns tagtäglich mit diesem anregenden Hautpflegemittel zu verwöhnen. Der bekannteste Inhaltsstoff des Kaffees ist bekanntlich das Koffein, ein Alkaloid. Koffein hat eine anregende und vitalisierende Eigenschaft sowohl innerlich als auch auf der Haut. Im Weiteren besteht Kaffee aus Kohlehydraten, Lipiden (außer im Filterkaffee), Proteinen, Säure, Mineral- und Aromastoffen. Kaffee enthält aber auch Antioxidantien, die freie Radikale blockieren und uns nachhaltig schützen. 

Kalten Kaffee nicht wegschütten

Wie oft kochen Sie Kaffee pro Woche? Und leeren Sie den Überschuss einfach weg oder schmeißen den Kaffeesatz einfach in die Biotonne? Absolute Verschwendung. Denn kalter Kaffee ist eine besondere Geheimwaffe für die Haut. Die Beauty-Behandlung kann gleich in der Früh einfach nebenbei erfolgen. Da sich die Augen in der Früh schwerlich öffnen, kann man gleich Wattepads, getränkt mit kaltem Kaffee (den vom Vortag), auf die Augenlider legen. Nach rund fünf Minuten (während man den heißen frischen Kaffee trinkt) gehen die Schwellungen zurück und die Augenlider glätten sich. Wen der leicht verbleibende Kaffeegeruch stört, die Augenlider einfach mit kaltem Wasser abwaschen. Sie werden garantiert mit wunderschönen großen Augen in den Morgen blicken. 

Ein wunderbarer Körperpeeling ist der kalte Kaffeesatz mit etwas Honig und/oder mit ein wenig Schlagobers vermengt. Einfach die leicht angefeuchtete Haut mit der Mischung gut abschrubben, kurz einwirken lassen und abduschen. Auf keinen Fall nachcremen! Die Haut wird weich, ist gut durchblutet und die abgestorbenen Hornschuppen werden effizient entsorgt. Bei unebenen Hautstellen, wie sie auf Po, Schenkeln und Unterarme auftreten können, wirkt dieser Peeling regelmäßig angewendet wie ein Jungbrunnen und verleiht wieder Spannkraft.

Kaffeesatz und Honig als Handpeeling. ©Andrea Knura

Der kalte Kaffeesatz mit Honig vermischt ist ein wunderbarer Handpeeling und eine Wunderwaffe gegen raue Hände. Die Handflächen mit der Masse ca. 1 Minute über einem Waschbecken (es tropft und bröselt) abreiben und mit lauwarmen Wasser einfach abspülen. Bei regelmäßiger Anwendung kann man getrost auf das Eincremen verzichten. 

Wer kennt sie nicht – die Koffein Shampoos aus der Werbung? Kaffee hilft nicht nur bei Haarausfall sondern verhilft dunklen Haaren auch zu mehr Glanz. Einfach einen starken Espresso kochen und ins trockene Haar einmassieren. Ca. 10 Minuten einwirken lassen und ausspülen. Diese Anwendung regelmäßig wiederholen. Zu viel kann es nicht werden. Man kann auch ganz einfach zu dem Lieblingsshampoo oder Conditioner den kalten Kaffee hinzufügen und mit dieser Mischung die Haare waschen. 

Achtung! Sämtliche Anwendungen beziehen sich auf einmal heiß ausgekochten Kaffee aus Kaffeebohnen und nicht auf Kaffeekapseln, Filter- und Instantkaffee. 

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Rita Davidson ©Andrea Knura

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