Wir Österreicher lieben Rindfleisch. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei rund 12,2 kg pro Jahr. Die Beiried wird immer gerne verkocht, traditionell österreichisch oder auch kreativ anders, von ganz durch bis zart rosa. Wichtige Qualitätsmerkmale für die Beiried sind Struktur und Zartheit, die stark von der Marmorierung, dem Alter, dem Geschlecht des Tieres sowie vor allem von einer ausreichenden Fleischreifung abhängen.

Zart gebratenes Roastbeef in Sesam-Honig-Glace

1 kg Roastbeef/ 2,5 EL Honig Waldhonig/ Sesamkörner/ 2 EL Balsamico/ 1 Knoblauchzehe/ 1 TL Ingwer gemahlen/1 EL Tabasco grün/ Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung Alle Zutaten für die Marinade vermengen und das Fleisch zwei Tage vor Verarbeitung damit einreiben. Am Zubereitungstag das Fleisch von allen Seiten scharf anbraten. Dann auf ein Blech bei 135°C mindestens 60 Minuten niedrig garen. 

Ein Rezept aus Arcotel Moments, dem neuen Kochbuch der Arcotel Gruppe. Moments ist eine Auseinandersetzung mit dem Thema Honig in der Küche und dem Schutz der Bienen. Es ist anlässlich des 30 Jahre Jubiläums der Arcotel Gruppe entstanden. https://www.arcotelhotels.com/de/presse/arcotelmoments/

Rindfleisch in Österreich:

In Österreich gibt es rund 2 Millionen Rinder die auf 73.500 Betrieben gehalten werden. Davon sind etwas mehr als eine halbe Million Milch- und 265.000 Mutterkühe. Rund 20% der heimischen Rinder werden in Bio-Betrieben gehalten. Die Rinderhaltung ist hierzulande eher kleinstrukturiert und basiert vor allem im Alpenraum weitgehend auf Grundfutter wie Gras, Heu und Silage. Nichtsdestotrotz werden große Mengen an Getreide, Mais und Eiweißfuttermittel an Rinder verfüttert und bei weitem nicht jede österreichische Kuh steht auf der grünen Wiese wie gerne in der Werbung präsentiert. Als Konsument kann man Gütesiegeln wie jenem der AMA vertrauen: Waren, die damit ausgezeichnet sind, garantieren eine Erzeugung, die komplett innerhalb Österreichs erfolgt ist. Zusätzlich werden Futtermittel-, Gesundheits- sowie Hygienestandards erfüllt. Ein Tipp für den Fleischeinkauf ist: Neugierig sein, die Herkunft hinterfragen, zum Fleischer gehen und sich beraten lassen oder direkt ab Hof beim Bauern kaufen. Wenn man gutes Fleisch einkauft, muss man es aber auch gut nach Hause bringen:

•Der Transport vom Geschäft nach Hause sollte kurz gehalten und die Kühlkette nicht unterbrochen werden. Geeignet sind Isoliertaschen, die an warmen Tagen zusätzlich Kühlelemente enthalten sollten.

•Das ausgepackte Fleisch kann bis zu drei Tagen in einem Gefäß mit Deckel im Kühlschrank aufbewahrt werden.

• Vakuumverpacktes Fleisch ist in der Regel länger haltbar (Ablaufdatum). Es sollte etwa 30 Minuten vor der Zubereitung aus der Verpackung genommen werden.

•Rindfleisch kann, wenn es nicht sofort verbraucht wird, problemlos auch luftfrei verpackt und tiefgekühlt werden. Das Auftauen sollte möglichst langsam, am besten im Kühlschrank, stattfinden, um die Qualität des Fleisches zu erhalten.

Tipps zu Rindfleischeinkauf:

https://www.bewusstkaufen.at/ratgeber/46/rindfleisch.html