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In einem schönen Geschäft kauft man hochwertige, bäuerliche Produkte mit mehr Wertschätzung. Aus dieser einfachen Tatsache entstand Heimatgold.

Heimatgold in Zell am See @Heimatgold

Ein sportlich-touristischer Großevent steht vor der Tür. Regionaler Genuss ist in aller Munde. Allein es fehlt ein Geschäft wo dieser appetitlich angeboten wird. So geschehen vor der Ski-WM 2013 in Schladming. In der ganzen Region gab es tatsächlich kein Geschäft für regionale, bäuerliche Produkte. Also ein Schönes, mit einem Sortiment, das Lust auf heimischen Genuss macht. Hannes Royer, ein Bergbauer, wurde mit der Ideenfindung beauftragt.  „Ich hab das mal zum Anlass genommen, mir in ganz Österreich Verkaufsflächen von regionalen Produkten anzuschauen und war ehrlich enttäuscht, wie primitiv diese zum Teil waren.“ Mit der Erkenntnis, dass hochwertige Lebensmittel Raum brauchen, der ihren Wert zur Geltung bringt, erstellte er ein Konzept. Schöne Verkaufsflächen, liebevolle Details, gemütliche Atmosphäre, ländlich und dennoch urban, stylisch, … Royer präsentiert sein Konzept, alle waren begeistert, jedoch fand sich niemand der es auch umsetzen wollte. Die hohen Investitionskosten haben abgeschreckt. 

Maria Fanninger und Hannes Royer, Geschäftsführende Gesellschafter Heimatgold sowie vom Verein “Land schafft Leben”. @Heimatgold

Also nahm es der Bergbauer selbst in die Hand, fand Partner und eröffnete in Schladming das erste Geschäft unter dem Label “Heimatgold – Kostbares aus der Region”. Und er hatte Erfolg. Heute bietet Heimatgold regionale Lebensmittel von mehr als 400 bäuerlichen Betrieben. Ein weiterer Laden wurde in Zell am See eröffnet und einen Franchise Betrieb in St. Wolfgang gibt es auch bereits. In Kitzbühel gab es Heimatgold auch, allerdings wurde es nach rund 3 Jahren wieder geschlossen. „Die Kunden haben nicht verstanden, dass wir keinen Champagner verkaufen“, lacht Royer über diese Erfahrung. Heimatgold versteht sich nicht nur als Vertriebsmarke für hochwertige österreichische Produkte, sondern auch als Berater regionaler Hersteller – bei der Vermarktung ebenso wie bei innovativen Vertriebskanälen, bei der Produktentwicklung ebenso wie bei der Präsentation der Erzeugnisse.

Regionalität größer gedacht

Das breit gefächerte Produktsortiment von Heimatgold, das bäuerliche, handgemachte Produkte aus Österreich in höchster Güte umfasst, fängt in einer Tiefe und Qualität an, wo der gewöhnliche Lebensmittelhandel schon längst aufgehört hat. Regionalität wird bei Heimatgold größer gedacht, geht über die Region hinaus. Geboten werden die verschiedensten veredelten Fleisch- und Milchprodukten, Bauernbrote, Honig, Marmeladen, Sirupe und Säfte, sowie saisonales und eingelegtes Gemüse und Obst, Öle, Essige, Edelbrände, Salze, Gebäck, Krapfen, Kekse, Knabbereien und halt alle Schmankerln, die die jeweiligen Regionen in Österreich noch zu bieten haben. „Immer mehr Menschen schätzen den Wert der regionalen Lebensmittel, weil sie einfach gut schmecken, aber auch, weil sie eine Herkunft haben. Vielen Kunden ist es auch wichtig die heimischen, bäuerlichen Betriebe zu stärken, die Umwelt zu entlasten und guten Gewissens einen nachhaltigen Fußabdruck in der eigenen Region zu hinterlassen.“

Eine weitere Erkenntnis aus dem Projekt Heimatgold für Royer: Die Kunden wissen erschreckend wenig darüber, wie unsere Lebensmittel hergestellt werden.  2014 gründet er daher den unabhängigen und unpolitischen Verein Land schafft Leben mit dem Ziel Bewusstsein für in Österreich produzierte Lebensmittel zu schaffen. „Der Konsument soll wissen, dass er mit der Entscheidung für ein Produkt die Qualität und die gesamte Wertschöpfungskette von der Produktion beim Bauern über die Art der Verarbeitung bis hin zur Präsentation im Lebensmittelhandel mitbestimmen kann.“ 

Mehr über den Verein Land schafft Leben lesen Sie nächste Woche.

http://www.heimatgold.at