Das hat nichts mit dem Klima und der Niederschlagsmenge zu tun. Es geht um Abstinenz, also um die nüchternen Alternativen nach den Feiertagen. 

Porträt eines glücklichen Mannes bei einem Drink

Es muss nicht immer Alkohol sein. Heimische Produzenten bieten großartige Getränke ohne Promille. ©Panthermedia

Null-Promille ist absolut nicht langweilig zumal es Sekt, Gin und Whisky auch ohne Alkohol gibt. Lasst uns also den Jänner mal ganz nüchtern betrachten. Die britische Gesundheitskampagne Trockener Jänner „Dry January“ propagiert den Verzicht von Alkohol im ersten Monat des Jahres. Die Experten raten zu einer Pause. Sie wissen schon, zur Entgiftung. Nach den Feiertagen könnte das auch uns durchaus gut tun. Verzicht ist zwar niemals einfach, aber es gibt, den heimischen Produzenten auf Bauernladen sei Dank, großartige Optionen. Die Null Promille Produktpalette lässt keine Langweile aufkommen.

Klassisch gut oder überraschend kombiniert

Natürlich gibt es da zuerst einmal eine große Vielfalt an Spritzgetränken. Die ganz klassischen Früchtchen werden mit reinem Quellwasser in fruchtige und prickelnde Durstlöscher verwandelt – frische bio Streuobstäpfel; sonnengereifte, saftige Marillen; zarte Holunderblüten, … . Der liebliche Lavendel vermischt sich bei Mohr-Sedlers Fruchtwelt zu einem wunderbaren Geschmackserlebnis mit den Perlen der Kohlensäure. Ganz leicht und bekömmlich ist auch der Heldentrunk vom Wegwartehof. Eine Mischung verschiedener Minzen – Orangenminze, Pfefferminze, Apfelminze – mit Zitronenmelisse und Wasser.

Die WILD Preiselbeere vom Obsthof Retter wurde bereits vielfach ausgezeichnet. “Highend-Saft” Verkostung 2018 vom renommierten Weinmagazin “Vinum” – WILD Preiselbeere erhält 18 von 18 möglichen Punkten
Original-Zitat der Verkoster: “Frisches Laub, frisches Tannesnreis, Arvenschösslinge, Bienenwachs. Satte, sehr fordernde Säure, Wermut-Kraut und Grüntee. Die Säure mündet in glasklare animierende Bitternoten, keine Süsse biedert sich hier an. Für Sensorikfreaks ist diese perfekte Harmonie zweier Geschmacksrichtungen eine ganz neue Erfahrung, an die man sich langsam herantastet, bevor daraus Begeisterung wird. Ein bisschen Trinkmasochismus spielt dabei auch eine Rolle. Eindrückle Erfahrung. Komplexer Solitär, nach dem Essen geniessen.”

Verjus, der Saft der grünen Traube, der bereits in der Antike verwendet wurde, wird durch die Zugabe von reinem Quellwasser und Kohlensäure zu einem erfrischenden Getränk. Zugesetzte Kräuter wie Holunderblüten und Zitronenmelisse verleihen einen zusätzlichen Kick. Wer es gerne würzig und die unaufdringliche Schärfe von Ingwer mag, dem servieren wir gerne ein Ginger Ale.

Moderne Limos, Whisky & Ginalternativen 

Zu den klassischen Limonaden gesellen sich innovative  „Gute Laune Drinks“. Ayoka ist ein Getränk, das schmeckt und noch dazu gute Laune macht. Ganz natürlich ohne künstliche Aromen. Vitamine und ein Pflanzenextrakt aus der afrikanischen Schwarzbohne regen die Produktion der Glückshormone Dopamin und Serotoni an. (Genau das brauchen wir jetzt!) Oder wie wäre es mit einem komplexen Citrus dominanten Destillat aus Wacholder, Zitronen, Kardamom, Koriander, Ingwer und Zimt (Gino Alkoholfrei/Kaufmann Spirits)? Erinnert ein wenig an Gin, oder?

Auch den Geschmack von Whisky gibt es alkoholfrei. Aus den Basiszutaten Gerste, Roggen und Weizen wird ohne Vergärung Whissin, ein whiskyartiges Getränk, das sich hervorragend für Irish Coffee oder als Mixgetränk eignet.

Als Basis verwenden die heimischen Produzenten natürlich immer nur das Beste aus ihren Fruchtwelten, Obstgärten und Feldern. Was will man also mehr. Wunderbare Getränke mit Herkunft, regional, mit wertvollen Inhaltsstoffe, … und die alkoholfreie Zeit wird zum Genuss.

Link: https://alcoholchange.org.uk/get-involved/campaigns/dry-january