Prickelnd, romantisch, närrisch
Zwischen Kerzenschein und Konfetti. Valentinstag und Fasching liefern die perfekte Bühne für Sekt und Schaumwein von heimischen Winzern.

©️Canva
Valentinstag ist das Fest der Herzen – und Sekt ist gewissermaßen flüssige Poesie. Die feine Perlage symbolisiert Aufbruch, Leichtigkeit und ein bisschen Luxus im Alltag. Österreichische Winzer haben in den letzten Jahren enorm aufgeholt und produzieren Sekte, die international mithalten können. Wer an Valentinstag heimischen Sekt einschenkt, feiert also nicht nur die Liebe, sondern auch regionale Handwerkskunst. Fasching wiederum ist die Bühne für Lebensfreude. Kostüme, Konfetti, Tanz – und dazu ein Glas prickelnder Begleiter, der nicht beschwert, sondern belebt. Gerade trockene bis brut-Stile sind ideal für lange Nächte: frisch, animierend, gesellig. Österreichischer Sekt passt perfekt zur Faschingsküche, von Krapfen bis Fingerfood, und macht aus jeder Küchenparty ein kleines Fest.
Wie beliebt ist heimischer Sekt?
Während der Getränkemarkt insgesamt von einer gewissen Kaufzurückhaltung geprägt ist, zeigt sich der Schaumweinmarkt vergleichsweise resilient und bleibt im Vergleich zur Vorjahresperiode mit lediglich leichten Rückgängen von 1,6 Prozent im Absatz und 1,9 Prozent im Umsatz auf stabilem Niveau. Auf dem Schaumweingesamtmarkt bleibt Sekt mit knapp 70 Prozent klarer Marktführer. Wer zu heimischem Sekt greift, stärkt nicht nur Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung, sondern genießt auch ein Produkt, das für lange Tradition, Genusskultur und ein besonderes Lebensgefühl steht. Besonders gefragt sind hochwertige Sekte mit klarer Herkunftsangabe und traditioneller Flaschengärung. Der Trend geht klar weg vom anonymen Massenprodukt hin zum charaktervollen Winzersekt mit Persönlichkeit.
Außerdem wird Sekt vielseitiger getrunken: nicht nur als Aperitif, sondern als Essensbegleiter oder Basis für kreative Drinks. Junge Zielgruppen entdecken Schaumwein neu – weniger steif, mehr Lifestyle. Kleine Flaschenformate, Rosé-Varianten und alkoholarme Optionen sprechen ein breiteres Publikum an.
Sekt oder Schaumwein – wo liegt der Unterschied?
Streng genommen ist jeder Sekt ein Schaumwein, aber nicht jeder Schaumwein ein Sekt. „Schaumwein“ ist der Oberbegriff für alle Weine mit Kohlensäure. „Sekt“ hingegen ist eine geschützte Bezeichnung mit klaren Qualitätsregeln. In Österreich steht Sekt für kontrollierte Herstellung, definierte Reifezeiten und geprüfte Herkunft.
Ein hochwertiger österreichischer Sekt entsteht meist durch zweite Gärung in der Flasche – ähnlich wie Champagner. Das sorgt für feinere Perlen und komplexere Aromen: Brioche, Apfel, Zitrus, manchmal Nuss. Einfacherer Schaumwein kann auch durch zugesetzte Kohlensäure entstehen und ist meist fruchtiger, direkter, unkomplizierter. Beides hat seine Berechtigung – entscheidend ist der Anlass. Valentinstag ruft nach Eleganz, Fasching verträgt auch verspielte Frische.
Cocktails für Liebe & Narretei
Sekt ist nicht nur zum Anstoßen da – er ist eine hervorragende Cocktailbasis.
Valentins-Rosé-Fizz
Rosé-Sekt, ein Spritzer Granatapfelsirup und frische Himbeeren im Glas. Mit Minze garnieren. Romantischer wird’s kaum: zart rosa, fruchtig, elegant.
Cupid’s Kiss
Holunderblütenlikör, ein Schuss Zitronensaft, aufgefüllt mit trockenem Sekt. Leicht süß, floral, perfekt für Candlelight-Dinner.
Konfetti-Cocktail
Ein Würfel gefrorene Beeren ins Glas, mit Sekt aufgießen. Die Früchte färben das Getränk langsam und sorgen für visuelles Spektakel – ein Drink, der genauso verspielt ist wie Fasching selbst.
Fazit: Heimische Perlen, große Bühne
Ob Kerzenschein oder Kostümball – österreichischer Sekt verbindet Qualität mit Emotion. Er ist Ausdruck von Handwerk, Regionalität und Lebensfreude. Valentinstag und Fasching sind deshalb ideale Gelegenheiten, die Vielfalt heimischer Schaumweine zu entdecken. Denn manchmal braucht es nur ein paar feine Perlen im Glas, um den Moment besonders zu machen.



