Bei Pasta sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Winterliches Wurzelgemüse, fein herber Radicchio und ein wenig Chili machen (mich) restlos glücklich.

Pasta mit einer Sauce aus Wurzelgemüseresten und frischem Radicchio. ©Andrea Knura

Mein Kühlschrank ist immer eine Fundgrube für Einzelstücke. Also eine, oder auch zwei-drei Karotten, eine vergessene Zwiebel, ein Stück Sellerie. Ganz frisch sind sie, wenn ich sie finde, meistens nicht mehr, also weit entfernt von knackig. Wegwerfen kommt natürlich nicht in Frage. Also in kleine Stücke schneiden, auf ein Backblech, mit Olivenöl überziehen und bei 200 ° braten. Das ist eine großartige Basis für eine “Pastasauce”, die mit ihren Röstaromen Verstärkung, oder vielmehr Verschärfung braucht. Man nehme also Chili, oder Paprika, oder Pfeffer. Je nach Geschmack. Das gilt auch für die Weinbegleitung.

Pasta, Radicchio, Chili

4 Portionen

  • 350 g Pasta
  • Wurzelgemüse (Karotte, Sellerie)
  • Zwiebel, Knoblauch
  • Tomate
  • Radicchio
  • Kräutersalz
  • Chili
  • Hartkäse (Parmesan, Bergkäse, Pecorino, …)

Zubereitung

  • Wurzelgemüse – gerne das nicht mehr ganz so frische – klein schneiden,  auf ein Backblech geben, mit Olivenöl beträufeln. Bei 200 °C für ca. 20 bis 30 Minuten ins Backrohr geben.
  • Pasta kochen. In einem großen Topf! In viel Wasser! Mit viel Salz!
  • In einer Pfanne Olivenöl erhitzen, einen Teil der Radicchioblätter darin anbraten, etwas klein geschnittene Tomate oder Puppe beigeben, mit Salz und Chili würzen. Wurzelgemüse untermischen und noch etwas köcheln lassen.
  • Pasta beigeben und mit den restlichen, noch frischen Radiccioblättern, vermengen.
  • Mit geriebenem Käse und Olivenöl servieren.