Wie bekommt man den Colageruch der Eberraute als Geschmack in die Flasche? Alexandra Riepl hat das Geheimnis gelüftet und in “Flora Cola” gesteckt.

Alexandra Riepl im Eberraute Garten

Kräuterpädagogin Alexandra Riepl bei der Ernte des Cola Krautes. ©Andrea Knura

Riecht genau wie Cola, oder vielmehr wie die bekannten Gummi-Colafläschchen. Was wäre also naheliegender, als aus dem Kraut der Eberraute auf bewährte Art einen Sirup zu kochen. „Kann man machen, wird aber nicht – oder vielmehr nur bitter – schmecken,“ weiß Alexandra Riepl aus Erfahrung. Als Kräuterpädagogin hat sie sich mit dem Kraut bis in alle Einzelheiten beschäftigt. Entstanden ist dabei ein natürlichen Sirup und das Unternehmen Natur-Cola. Botanisch ist das Cola Kraut bekannt als Artemisia abrotanum var. Maritima. In der Volksmedizin kennt man es als Eberraute, Kampfereberraute oder Jungfernkleid. Übrigens gibt es die Eberraute auch als Zitroneneberraute, mit Duft nach Zitrusfrüchten.

Das Geheimnis liegt im Ansatz

Zwei Jahren Entwicklungsarbeit, ein Feld für den Anbau ihres Colakrautes sowie von Zitronenverbene, Zitronenthymian sowie Melisse. Aber das ist eine andere Geschichte – oder vielmehr ein anderes Produkt. „Natürlich verrate ich nicht das ganze Geheimnis,  aber es geht vor allem um den Ansatz des Krautes und dessen spezielle Bearbeitung als ersten Schritt, um die Freisetzung der Bitterstoffe zu unterdrücken.”  Dabei verwendet Alexandra keine Chemie und arbeitet nur mit mikrobiologischen Filteranlagen. Im Kaltansatz hergestellt bleiben die positiven Inhaltsstoffe der Heilpflanze auch erhalten. 

Die Eberraute riecht intensiv nach Cola, oder vielmehr den bekannten Gummi-Colafläschchen. ©Andrea Knura

Geschmack braucht keine Farbe

Natur Cola ist SIPCAN zertifiziert

Das Special Institute for Preventive Cardiology And Nutrition wurde im Jahr 2005 als Initiative für ein gesundes Leben gegründet.

Die Schwerpunkte von SIPCAN liegen in den Bereichen Gesundheits-förderung, Prävention, Forschung und Wissenschaft.

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„Am Anfang stand mein Ärger über die gesunden Schuljause, oder vielmehr Schulbuffets, die den Kindern Cola verkaufen. Und dann war da noch die Geschichte eines kleinen Mädchens, das an Krebs erkrankt war,“ erzählt Riepl. Vielen Getränken wie Coca-Cola oder handelsüblicher Kräuterlimonaden wird der Farbstoff E150d zugesetzt. Bei der Herstellung von E150d (Ammoniumsulfit-Zuckerkulör) entstehen Stoffe, die sich in Tierversuchen als krebserregend erwiesen. Diese so genannten Methyl-Imidazole finden sich im Farbstoff selbst und in den mit ihm gefärbten Lebensmitteln. Alexandra Riepl hat mit Flora Cola ein Getränk, einen Durstlöscher entwickelt, der ohne E 150d auskommt. Zucker ist aber natürlich enthalten. „Es sind genau 6,7 g heimischer Rübenzucker auf 100 ml Limonade,“ erläutert Riepl. Wenn man den Sirup also mit Soda mischt, ist der Zuckergehalt verschwinden gering. „Im übrigen besteht Flora-Cola aus nur vier Zutaten. Koffein ist nicht dabei und auch keine chemischen Zusätze zur Haltbarmachung.“

Die Eberraute zählt zu den Gewürz- und Heilkräutern.  Fettige Gerichte wie Gans und Ente werden gerne mit ihr gewürzt. Bei der Dosierung ist allerdings Vorsicht geboten, denn schon geringe Mengen genügen und die Speise ist bitter. 

Unser Tipp: Verwenden Sie anstelle des Krautes einfach Flora-Cola Sirup zum kochen.

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