Fasten bedeutet Umstellung – auch für die Haut. Sie braucht jetzt Aufmerksamkeit statt Askese. Sanfte Impulse statt radikaler Maßnahmen.

Natürliche Gesichtsmaske, Rita Davidson

©️Andrea Knura

In der Fastenzeit geht es ums Wesentliche. Weniger Zucker, weniger Genussmittel, weniger Reize. Der Körper darf durchatmen, der Stoffwechsel schaltet um, viele sprechen von innerer Reinigung und neuer Klarheit. Ein Reset auf Zellebene – zumindest fühlt es sich so an. Und doch zeigt sich ausgerechnet an der Oberfläche oft ein anderes Bild. Die Haut wirkt plötzlich stumpfer, trockener, vielleicht sogar gereizt. Kleine Unreinheiten tauchen auf, wo man sie gerade jetzt am wenigsten gebrauchen kann. Ein Widerspruch? Nicht ganz.

Die Haut fastet nicht mit

Als größtes Organ des Körpers folgt unsere Haut ihren eigenen Gesetzen. Während wir Kalorien reduzieren und Gewohnheiten hinterfragen, bleibt sie im Dauerbetrieb: Sie schützt vor Umwelteinflüssen, reguliert die Temperatur, puffert Stress ab und begleitet weiterhin sämtliche Stoffwechselprozesse. Ihre Aufgabe ist Stabilität – nicht Verzicht.

Was innen geschieht, spiegelt sich also nicht automatisch in makelloser Frische wider. Alte Hautschüppchen lösen sich nicht über Nacht, die Mikrozirkulation kann etwas träger reagieren, und durch veränderte Ess- und Trinkgewohnheiten fehlt der Haut manchmal schlicht das, was sie für Spannkraft und Leuchtkraft braucht. Das Ergebnis? Ein Teint, der müde wirkt. Mehr Trockenheitsgefühl. Vielleicht kleine Irritationen.

Genau hier braucht die Haut sanfte Unterstützung

Ein behutsames Peeling kann in dieser Übergangsphase wahre Beauty-Arbeit leisten. Es entfernt abgestorbene Hautschüppchen, regt die Durchblutung an und sorgt dafür, dass Nährstoffe wieder besser aufgenommen werden können und gleichzeitig die Kollagenaktivität stimuliert wird.

Wichtig ist jedoch die Art der Anwendung. Mechanische Peelings im Gesicht sollten nur alle ein bis zwei Wochen erfolgen. Mit feinen, natürlichen Substanzen wie z.B. Hanfsamen. Die feinen, runden Partikel lösen abgestorbene Hautschüppchen schonend, ohne die Haut zu reizen. Ausserdem helfen sie der haut Feuchtigkeit zu bewahren, liefern u.a. Vitamin E und Spurelemente und haben eine entzündungshemmende Wirkung. 

Hanfsamenpeeling für’s Gesicht

  • 1 EL geschälte Hanfsamen 
  • mit hochwertigem Mandelöl oder Hanföl zu einer Paste vermengen
  • auf trockener Haut 1–2 Minuten sanft einmassieren
  • kurz einwirken lassen
  • mit lauwarmem Wasser abnehmen

Für den Körper darf es etwas kräftiger sein, wie z.b.  ein Mohnsamenpeeeling. Ein Körperpeeling mit Mohn reicht in der Regel alle 2–4 Wochen, je nach Hauttyp. Zu häufiges Peelen schwächt die Hautbarriere. 

Mohnsamenpeeling für den Körper

  • 2–3 EL Mohnsamen
  • mit einem hochwertigen Öl mischen (z. B. Mandelöl oder Mohnöl)
  • auf trockener Haut einmassieren
  • mit kreisenden Bewegungen arbeiten 
  • anschließend abduschen

Fasten bedeutet nicht, die Haut sich selbst zu überlassen. Während der Körper innerlich reduziert, sollte die Haut stabilisiert und genährt werden. Ein sanftes Peeling ist ein wichtiger Neustart.

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Die food4skin® DIY Haut- und Gesundheitspflege, entwickelt von Rita Davidson, verwendet ausschließlich Obst, Gemüse, Kräuter, Öle und Bio-Lebensmitteln, die nicht industriell verarbeitet wurden. Daher enthalten sie keine Konservierungsstoffe, Plastik, Duftstoffe, Farbstoffe oder andere chemische Substanzen. Food4skin® ist die nachhaltige Antwort auf die Bedürfnisse der Haut und Umwelt gleichermaßen. Sie ist überall und jederzeit anwendbar – egal, ob zu Hause oder auf Reisen.

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