Mais, Weizen und Roggen treffen auf Rosinen und Fenchelsamen. So entsteht weit mehr als ein süßes Brot: Pan di Sorc, ein typisches Maisbrot aus Friaul.

Maisbrot

Maisbrot mit Rosinen schmeckt zum Frühstück aber auch mit Käse zu einem Glas Wein. ©️Andrea Knura

Ein Brot für den Frühstückstisch – und weit darüber hinaus. Die feine Süße der Rosinen verbindet sich überraschend gut mit cremig-würzigem Käse, herzhaften Aufstrichen oder auch einem aromatischen Pesto. Doch zum Brot selbst: Es wirkt besonders, ist aber in der Zubereitung angenehm unkompliziert. Dieses traditionelle süße Brot stammt aus Friaul und kommt ganz ohne Butter und Eier aus. Sein Charakter entsteht durch die harmonische Kombination von feinem Maismehl, Weizen- und Roggenmehl. Als Triebmittel wird klassisch „Lievito Madre“ verwendet – ein Natursauerteig mit tiefer Verwurzelung in der italienischen Backkultur. Alternativ lässt sich das Brot ebenso gut mit Germ zubereiten.

Maisbrot Pan di Sorc

  • 200 g Maismehl
  • 200 g Weizenmehl
  • 50 g Roggenmehl
  • 50 g Zucker
  • 50 g Rosinen
  • 100 g Lievito Madre oder 25 g Germ
  • etwas Zimt und Fenchelsamen
  • Prise Salz
  • Wasser

Zubereitung

  1. Germ (oder Lievito Madre) in 100 ml lauwarmem Wasser zusammen mit etwas Zucker auflösen. Kurz stehen lassen, bis sich alles gut verbunden hat.
  2. In einer großen Schüssel die verschiedenen Mehlsorten gut miteinander vermischen. Danach die Wasser-Germ-Mischung dazugeben und alles zu einem Teig verrühren.
  3. Anschließend nach und nach die restlichen Zutaten – wie Rosinen und Gewürze – mit weiteren ca. 100 ml Wasser unterarbeiten und den Teig so lange kneten, bis er glatt und geschmeidig ist.
  4. Den Teig abdecken und mindestens 2 Stunden gehen lassen. Alternativ auch über Nacht im Kühlschrank.
  5. Nach der Ruhezeit den Teig aus dem Kühlschrank nehmen (falls gekühlt), halbieren und zu zwei runden Laiben formen. Diese in Polenta wälzen und noch einmal etwa 1 Stunde gehen lassen, damit der Teig wieder Zimmertemperatur erreicht.
  6. In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  7. Die Brote anschließend für etwa 20 bis 40 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.

Weinempfehlung

Zu diesem leicht süßen, aber dennoch vielseitig kombinierbaren Brot passt am besten ein Weißwein mit frischer Säure und dezenter Aromatik – er sollte die Rosinen nicht überdecken, aber genug Struktur für Käse & Co. mitbringen. Sehr stimmig wäre ein Grüner Veltliner. Seine typische Würze und feine Pfeffrigkeit harmonieren wunderbar mit herzhaften Aufstrichen, während die Frische einen schönen Kontrast zur Süße der Rosinen bildet.

Alternativ passt ein Welschriesling sehr gut – leicht, lebendig und mit knackiger Säure. Besonders in einer eher frischen, trockenen Stilistik bringt er die nötige Balance ins Spiel.

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