Drei Getreidesorten machen aktuell 60 Prozent unserer gesamten Ernährung aus. 75 Prozent der von uns konsumierten Kalorien stammen aus nur zwölf pflanzlichen und fünf tierischen Lebensmitteln – dabei gibt es weltweit mehr als 20.000 essbare Pflanzenarten. Diese Ernährungsweise fördert Monokulturen und schadet der Umwelt. Was wir brauchen, ist eine neue Vielfalt: Der WWF hat daher gemeinsam mit Knorr die “Future 50 Foods” in Paris vorgestellt, die auf dem Bericht der EAT-Lancet-Kommission aus dem Jänner 2019 und dem Living Planet-Bericht des WWF beruhen. Bei den 50 empfohlenen Lebensmitteln handelt es sich um eine Kombi aus bekannten, selten verwendeten Produkten, wie Linsen, Wildreis und Grünkohl, und weniger bekannten Lebensmitteln wie Hirse, Kürbisblüten und Luzerne. Ausgewählt wurden diese aufgrund ihrer Nährwerte, ihrer relativen Umweltauswirkungen und ihres Geschmacks. Für jede Region, zum Beispiel Deutschland, Österreich und die Schweiz, wurde zudem eine eigene Auswahl getroffen, die auf die jeweilige lokale Verfügbarkeit und Akzeptanz abgestimmt ist.

https://www.wwf.org.uk/sites/default/files/2019-02/Knorr_Future_50_Report_FINAL_Online.pdf

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