Das Verbot von Einwegplastiksackerln geht in Begutachtung. Seit Mai 2016 galt ja in Österreich eine freiwillige Vereinbarung zur Reduktion von Tragtaschen, diese wird nun durch ein gesetzliches Verbot abgelöst. Bei der bisher geltenden freiwilligen Vereinbarung waren 13 Unternehmen an Bord, die gemeinsam einen Marktanteil von zirka 30 Prozent hatten. Mindestens eine Milliarde Plastiksackerln inklusive Knotenbeutel, das sind jene Beutel die man etwa im Supermarkt abreißt, sind in Österreich noch immer in Verwendung und das ist eindeutig zu viel.

„Das Plastiksackerlverbot ist ein guter und wichtiger Schritt. Wir vermissen allerdings begleitende Maßnahmen zur Forcierung von Mehrweglösungen. Wichtig ist, dass die Menge an Wegwerfsackerln, auch aus anderen Materialien wie Papier, drastisch abnimmt. Denn auch diese Sackerln aus Papier haben einen großen ökologischen Fußabdruck da sie energieintensiv produziert werden müssen“, erklärt Ökologin Mag.a Lisa Kernegger von GLOBAL 2000, der österreichischen Umweltschutzorganisation.