Der Rindfleischdeal mit den USA gefällt den heimischen Rinderbauern erwartungsgemäß nicht. Und das tun sie jetzt auch kund. In den nächsten sieben Jahren  sollen nämlich die Rindfleisch-Einfuhren aus den Vereinigten Staaten auf bis zu 35.000 Tonnen pro Jahr ansteigen. Die Zustimmung des von US-Präsident Donald Trump am Freitagabend verkündeten Abkommens durch das EU-Parlament gilt nur mehr als Formsache. Trump soll damit im Zollstreit mit den USA beruhigt und Zölle auf Autos aus der EU verhindert werden. Der Obmann der Arge Rind, Werner Habermann, warnt vor den Importen. “Ein Grund ist, dass wir seit Jahresanfang speziell aus Brasilien und Argentinien aufgrund der Währungsschwankungen mit Billigstangeboten konfrontiert sind. Und der zweite Aspekt sind die Vorboten des Brexit, dass aufgrund des bevorstehenden Brexits auch die Irländer hier Märkte suchen und derzeit massiv dem europäischen Festland billigst Rindfleisch anbieten”, sagte Habermann am Montag im “Mittagsjournal” des ORF-Radio Ö1.