Der Kärntner Obstbauer, der 2017 durch falschen Einsatz von Pestiziden ein Bienensterben verursacht hatte, bekommt eine geringere Strafe. Ernst Brandl, der Anwalts der geschädigten Imker, berichtete, dass das Oberlandesgericht Graz die Strafe nun auf vier Monate bedingte Haft und 6.000 Euro Geldstrafe festsetzte. Der 47-Jährige hatte seine Obstbäume entgegen den Bestimmungen während der Blüte mit einem für Bienen gefährlichen Mittel gespritzt. Ein massives Bienensterben war die Folge. 2018 wurde er am Landesgericht Klagenfurt wegen vorsätzlicher Beeinträchtigung der Umwelt zu zwölf Monaten Freiheitsstrafe, davon vier Monate unbedingt verurteilt. Der Obstbauer war nicht geständig, er bekämpfte das Urteil. Den Schadenersatz für zwei geschädigte Imker in Höhe von rund 20.000 Euro bestätigten die Grazer Richter.