Die Getreideernte 2019 wird von der Agrarmarkt Austria (AMA) heuer ohne Mais auf rund 2,9 Millionen Tonnen geschätzt. Das sind um 10 Prozent mehr als im Jahr 2018. Samt Mais erreicht die Prognose 5 Millionen Tonnen, eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 6 Prozent. Verschiebungen bei den Anbauflächen zeigen, dass die Bauern auf den Klimawandel reagierten. “Somit erreichen wir nach zwei trockenheitsbedingt geringen Ernten wieder eine Erntemenge auf Durchschnittsniveau”, sagte AMA-Vorstandschef Günter Griesmayr. Bei einem wachsenden Inlandsverbrauch verringert sich der Importnettobedarf heuer leicht vom hohen Niveau des Vorjahres auf eine Million Tonnen.