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Hartweizengrieß und andere Getreidesorten wie Dinkel oder Emmer, Quellwasser aus den Karawanken, viele frische Eier und teilweise Handarbeit. Das sind die Grundzutaten, und gleichzeitig das Erfolgsgeheimnis von Finkensteiner Teigwaren.

„Für einen richtig guten Nudelteig braucht es frische Eier. Tatsächlich ist es ein weit verbreiteter Irrtum, dass eine richtige, italienische Pasta nur aus Hartweizengrieß und Öl sowie Wasser besteht, schildert Katharina Gregori, Eigentümerin von Finkensteiner Nudeln. Das Ei im Teig erfüllt mehrere Aufgaben: Eigelb macht den Teig aromatischer. Darüber hinaus hat es festigende Eigenschaften und verleiht ihm so den gewünschten Biss, so Gregori weiter. Sie ist in Sachen Nudeln eine Expertin, schließlich entstammt sie einer Nudeldynastie. 1882 legte der Ur-Urgroßvater in Bozen den Grundstein, 1907 übersiedelte die Produktion nach Finkenstein in Kärnten, daher auch der heutige Name. Finkensteiner ist eine der ältesten Nudelproduktionen Österreichs. Zu K&K Zeiten wurde die ganze Monarchie mit unseren Nudeln beliefert, erzählt Katharina Gregori.

 

Hohe Qualität der Zutaten und Nachhaltigkeit als Basis!

Seit jeher wurde auf die Qualität der Zutaten Wert gelegt. Heute kommt der Hartweizengrieß aus dem Marchfeld, Biodinkel aus Kärnten und die frischen Eier sind unter anderem Karawanken Freilandeier aus der Region sowie von anderen Kärntner Lieferanten. Damals wie heute liefert das eigene Kraftwerk die benötigte Energie. Auf einer Packung aus den 30iger Jahren ist zu lesen: „Die für die ganze Anlage notwendige mechanische Kraft wird durch Elektromotoren erzeugt, die ihren Storm vom eigenen elektrischen Werk der Fabrik mit einer konstanten Wasserkraft von 110 PS beziehen, welche vom Abfluss des Faakersees gespeist wird. Für das Gelingen eines hervorragenden, guten Produktes garantiert wohl in erster Linie die glückliche Lage des Unternehmens an waldreichen Gebirgsketten und nicht an letzter Stelle die eigene Hochquellwasserleitung mit einem für die Teigwaren geradezu erstklassige geeignetem Wasser.“ In den 60iger Jahren wurde von Katharina Gregoris Großvater die Ware mit einem Elektroauto nach Villach transportiert. Die 30 Kilometer hin und zurück schaffte der Wagen bereits damals. 

Heute umfasst das Finkensteiner Sortiment die 4-Eier-Nudeln der Goldfink-Linie, die wertvollen Bio-Nudeln der Natur-Linie,  die b’sonderen Nudeln der Selektion mit 7-Eier Nudeln und  die Pur Linie ohne Ei. Wie zu Urgroßvaters Zeiten werden die Formen in Italien gefertigt und viele der Nudeln werden noch in Handarbeit hergestellt. 

http://www.finkensteiner.at