Wer wandernd auf dem Kaskögerlweg im Steirischen Vulkanland durstig wird greift zur MO-MI. Ab (Haas)Hof gibt es das Trendgetränk übrigens auch.

Die gute Nachricht: Das Wetter passt, die Obstbauern im steirischen Vulkanland sind richtig zufrieden. In diesem Jahr ist die Blüte gut verlaufen, war nur ein wenig zu früh. Vor allem aber gab es gab keinen Frost. Zudem brachten die letzten Tage ein wenig Niederschlag.

Alt und neu gemischt

Karl Haas ist Obstbauer und -veredler, einer der ersten Mostsommeliers in der Steiermark und Pionier in Sachen Qualität in der Flasche. Es muss nicht immer sortenrein sein. Warum nicht mal einen Klassiker neu inszenieren? Das dachte sich der Mostsommelier und „steckte“ die klassische Mostmischung in eine 0.33 l Flasche mit Schraubverschluss. Er nannte das Getränk MO-MI. Ein Cuvée von zwei bis drei verschiedenen Apfelsorten. Alte und neue werden gemischt. Üblicherweise sind das Ilzer Rosenapfel, Maschanzka, Breaburn oder Jonagold. Gespritzt mit Soda entsteht aus diesem Most ein wunderbarer Durstlöscher. Damit ist das Getränk perfekt für junge Leute, für Unterwegs, für Feste und Feiern und auch für die Rastplätze am Kaskögerlweg. Das ist ein 11 Kilometer lange Wanderweg durch die idyllische Landschaft des Steierischen Vulkanlandes. Wer Durst hat, kann sich einfach an den Raststationen eine MO-MI nehmen. Übrigens basiert die Bezahlung auf Vertrauen. “Und da hat es noch nie Probleme gegeben.”

 

Blick über das Vulkanland. @Obstbau Haas

Biologisch und innovativ

Der Obstbau hat auf dem Betrieb der Familie Haas eine lange Tradition. Besonderes Augenmerk wurde in den letzten 10 Jahren auf die Produktion von sortenreinem Apfelmost gelegt. Aus qualitativ hochwertigem Obst werden heute mit moderner Kellertechnik und viel Herzblut bis zu 10 verschiedene  Mostsorten erzeugt. Dabei wird auch nicht auf alte Sorten wie z.B. Maschanzker, Kronprinz Rudolf, Ilzer Rosenapfel, usw. vergessen. 2014 hat die Familie Haas den Betrieb auf biologische Bewirtschaftung umgestellt. Seit 2017 sind sie ein zertifizierter biologischer Betrieb sowohl beim Frischobst als auch in der Most- und Fruchtsaftproduktion.

Sieben Bauern, ein Ziel

Die Marke Caldera wurde im Jahr 2005 von sieben Obstbauern des steirischen Vulkanlandes ins Leben gerufen. Obstbau Haas war einer von ihnen. Erklärtes Ziel war es, dem Getränk Apfelmost durch höchste Qualität zu einem neuen Image zu verhelfen. So wurde ein edles Getränk mit kraftvollem Geschmack und fruchtigem Duft geboren. Caldera wird einerseits aus Äpfeln alter Streuobstsorten und andererseits aus Edelobstsorten erzeugt. Dadurch ergibt sich eine bunte Vielfalt an Sorten, die trocken, halbtrocken oder lieblich ausgebaut werden. Vor der Abfüllung wird der Most von einer unabhängigen Fachjury verkostet. Und da ist man streng: Als Caldera darf nur ein Apfelmost abgefüllt werden, der nach den Richtlinien der steirischen Landesbewertung eine Goldmedaille erreicht.

Angebote von Obstbau Haas auf bauernalden.at.

Wandertipp: Der Kaskögerlweg im steirischen Vulkanland.

Information zu Calderamost.